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Religiöses

Und ich bin immer noch nicht ausgetreten

Und ich bin immer noch nicht ausgetreten

 

Aus der Kirche nämlich. Ich weiß natürlich, daß man da gar nicht austreten kann. Taufe ist unauslöschlich (character indelebilis), das haben wir gelernt und ich bin ja schließlich auch Doktor des Kirchenrechts. Wenn man „austritt“ erspart man sich gerade die Kirchensteuer und ärgert vielleicht ein paar Funktionäre. Das sind aber immer garantiert die Falschen.

Aber eigentlich müßte man austreten. Was sich die sogenannten Kirchenoberen in der letzten Zeit geleistet haben, ist ein Skandal und wäre die Kirche noch halbwegs in Ordnung, müßten diese Figuren schon längst exkommuniziert sein und noch früher hätte man sie im Rahmen eines Autodafes einer endgültigen Belehrung und Bekehrung zugeführt.

Allein, wie man dem Islam hinten hineinkriecht, ist ekelhaft. Denn einen religiösen Dialog mit dem Islam darf es von unserer Seite nicht geben. So ein Dialog ist sinnlos, würdelos, schädlich und bestärkt diese Leute bei ihrem unverschämten, fordernden Auftreten.

Das geht vor allem an die Adresse Schönborns, der für seine schmeichelweiche, anbiedernde Art in der Hölle Dantes schmoren müßte. Und das geht ganz besonders an jene Kirchenfürsten, die sich unlängst, „um den Islam nicht zu beleidigen“ ihrer Kreuze entledigt haben und dort gleichsam nackt – in Wirklichkeit charakterlos – aufgetreten sind.

Wer also jetzt noch in der Kirche ist und nicht austritt, braucht einen besonderen Magen und den habe ich. Und ich habe die Hoffnung, daß doch dereinst ein wackerer Christ auftritt, so ein Abraham a Santa Clara, der es den Schlappschwänzen und Weicheiern so richtig hineinsagt.

Und dann werde ich froh sein, nicht ausgetreten zu sein.

Kommentare   

#7 aurum 2016-11-28 08:50
Ich bin auch schon lange ausgetreten, mein Glaube ist trotzdem fest. Sollte sich die Kirche wieder in Richtung eines Marco d'Aviano entwickeln, dann bin ich wieder dabei.
+2 #6 Georg Zakrajsek 2016-11-27 13:59
Trotzdem bleibe ich drinnen. Zu Fleiß. Und vielleicht kommt wieder ein Kreuzzug, da will ich schon dabei sein.
+7 #5 Jokl 2016-11-26 18:19
Was haben sie denn anderes erwartet, lieber Herr Gen. Sek.?
Schon der alte Onkel Marx hat so treffend festgestellt:
" Religion ist Opium fürs Volk!"
Die Kirchenhäupter beider Konfessionen wetteifern ja geradezu wer vor der Politik und den Ausländern mehr irgendwo hineinkriecht.
Das taten die zu Kaiserszeiten im alten Rom, zu Zeiten der diversen Herrscherhäuser vom Frühmittelalter bis zur Renaisance.
Und das tun sie jetzt auch. Was anderes haben sie nicht überliefert bekommen. CHARAKTERSTÄRKE schaut anders aus.
Ich bin schon längst ausgetreten. Ich glaub an diesen nahöstlichen Gott eh nicht.
Auch unsere germanischen Vorfahren hatten schöne Götter...
+6 #4 Michael Heise 2016-11-26 16:59
Die einzige neuere Lichtgestalt aller Kirchen, war für mich pers. Johannes Paul 2. Er war Visionär + maßgeblich am Niedergang der sozialistischen Katastrophe beteiligt.

Ansonsten: Kirche? Nein Danke! EU? Nein Danke! Sozialismus? Nein Danke! Diese Beispiele sind nicht erschöpfend... Allen Gläubigen + Ungläubigen einen schönen 1. Advent...!
+6 #3 Oldie4711 2016-11-26 15:18
Ich aber bin schon längst ausgetreten. Spätestens mit 30 Jahren bekam ich mit, wie die Katholiken mit anderen Völkern in Amerika - vor allen den Atzteken und Mayas - verfahren sind, wie sie die Kreuzzüge organisiert hatten, nur um die eigene Macht zu erhalten. Wie Päpste und Könige packelten, um an Gold von Ritterorden zu kommen, etc., etc.. Dieses alles widerte mich so an, dass ich nicht mehr glauben konnte, dass es einen allwissenden, allmächtigen und gütigen Gott geben sollte, der unser Leben leitet und begleitet. Schönborn und Landauer sind ein Zeichen dafür, dass es richtig war, aus diesem Verein auszutreten. Ich habe allein nur mehr den Glauben an das Leben und dass es auf dieser Welt vergehen wird, wenn die Lebensbedingungen nicht mehr passen. Wir sollten uns also KEINER der sogenannten Weltreligionen unterwerfen, sondern die Realität erkennen. Alles ist nur Macht und Unterwerfung.
+9 #2 Wilhelm Ehemayer 2016-11-26 13:38
Jenen Kirchenhirten der katholischen und evangelischen Kirche die ihre "Schäflein den Wölfen zum Fraß" vorwerfen seien die Ausführungen der Plattform "Christen für Hofer" ins Stammbuch geschrieben. Einst werden sich diese Zeitgeistler, Feigen und Angepassten vor Gott verantworten müssen. Aber nun einige Worte zur anstehenden Bundespräsidentenwahl. Jeder Tag zählt! Die große Gefahr bei der kommenden Wahl ist die gezielte "Einschläferung" der Wähler durch die Medien und die ungeheuerliche Hetze gegen Hofer (letztes Beispiel der ach so liberale Haselsteiner). In den letzten Monaten zeigte sich bei Gesprächen mit über 1500 Landsleuten die große Unwissenheit über frühere Aussagen und Wendungen von Van der Bellen. Wichtig wäre ein verstärkter Einsatz von Landsleuten in den Zeitungsforen Österreichs. Es geht um Österreich und die Zukunft seiner Bevölkerung und nicht um eine Partei!
VIRIBUS UNITIS!
+8 #1 Gustav 2016-11-26 13:05
Hauptsache man hat einen festen Glauben. Der muß auch nichts mit Gott und der Kirche zu tun haben. Aber solange die Kirche gut Geld waschen kann, wird sie auch nicht sterben. In den USA wird die weiße Mehrheit bald zu einer Minderheit, allerdings sind die Mexikaner oft noch viel gläubiger. Bei uns sind die Moslems auf dem Vormarsch, die auch all ihre, nicht nur religiös bedingten, Probleme mitbringen. Wir bekommen kaum Kinder, so werden auch wir zur einer Minderheit - in nur einer Generation. Also muß sich die Kirche mit den neuen Herren arrangieren, um weiter im Geschäft zu bleiben. Kirchen stehen ohnehin schon leer und Pfarrer braucht dann auch keiner mehr.

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