Terrorismus

Schreckensstunden in Nizza

Schreckensstunden in Nizza

Der Fußball-Rummel ist vorbei. Nichts ist geschehen und die Sicherheitspolitiker – unsere und die anderen europäischen – waren erleichtert.

Allerdings: viele haben es vorausgesehen und auch ich habe damit gerechnet, daß es jetzt erst richtig weitergehen wird mit dem islamischen Terror. Denn die Aufmerksamkeit hat nachgelassen, die Überstunden wurden abgeleistet und die Bahn ist frei. Und so war es auch.

In Nizza hat man gesehen, daß es auch ohne Kalaschnikows geht. Ein schwerer Lastwagen genügt, fast hundert Tote sind zu beklagen, vielleicht werden es mehr.

Über den Täter gibt es nichts weiter zu sagen, außer daß er in das Schema paßt, aus dem die Attentäter gemacht sind und Mohammed heißt. Wie er tatsächlich auf die Methode gekommen ist, mit der man besonders viele Ungläubige töten kann, ist nicht wichtig. Eine Bombe oder ein LKW, das ist ja völlig egal.

Was jetzt die Idioten in Brüssel machen werden, außer Krokodilstränen zu vergießen, ist auch egal. Sie haben ja schon auf die Terroranschläge vorausschauend reagiert, indem sie den Jägern und den Sportschützen die Waffen wegnehmen werden, mehr fällt ihnen derzeit nicht ein.

Es bleibt aber ihre Verantwortung.

Sie und nur sie, diese Herrschaften in der EU, in Deutschland, in Frankreich und in Österreich haben es zu verantworten, daß diese Terroristen in unsere Länder gekommen sind, daß man sie hereingelassen hat, angelockt und angefüttert, daß man sie nicht kontrolliert hat, ihnen nicht einmal die Fingerabdrücke anzunehmen imstande gewesen ist.

Diese sogenannten Politiker haben diese Toten auf dem Gewissen und sie können sich von dieser Schuld nicht dadurch befreien, daß sie Blumen und Kränze hinlegen, Kerzerln anzünden und Betroffenheit heucheln. Sie sind nämlich Mittäter, nicht besser als die Mittäter in vergangener Zeit über die man sich heute so gerne immer noch erregt.