Verkehr

Einer von fünf Millionen

Einer von fünf Millionen

 

Das bin ich: einer von fünf Millionen Rasern. Mit unverhohlenem Entsetzen haben die österreichischen Medien berichtet, daß im vergangenen Jahr eben diese 5 Millionen Raser erwischt und bestraft worden sind. Ich war auch dabei. Beim Rapid-Stadion bin ich 42 gefahren und nur 30 waren erlaubt. Ein Raser. Ist fast ein Jahr her und ich schäme mich immer noch.

Die Raser sind ja das Gefährlichste, was unser Staat derzeit zu bieten hat. Legale Waffenbesitzer auch, klar. Muslimische Terroristen aber nicht. Einbrecherbanden auch nicht. Rauschgifthändler schon gar nicht. Sexualverbrecher überhaupt nicht – außer es wären Geistliche.

Aber die Raser. Jeder rast, der mehr fährt als die gerade erlaubten 130 auf der Autobahn oder die 100 auf der Landstraße. Wenn einer auf der Autobahn 180 fährt wird ein großer Bericht gebracht, ob er jemanden gefährdet hat oder nicht.

Der Geßlerhut der Geschwindigkeitsbeschränkung ist noch gar nicht so alt. Erfunden wurde das in der Ölkrise – Treibstoff sollte gespart werden. Es gab damals auch den „autofreien Tag“. Wurde bald wieder eingestellt und auch die „Energieferien“ sind eingeführt worden, die zu einem erhöhten Energieverbrauich geführt haben und bald auf „Semesterferien“ umgetauft worden sind.

Heute will man uns einreden, diese Geschwindigkeitsbeschränkungen würden der Sicherheit dienen: Ein unglaublicher Unsinn, aber die Leute glauben an das wie an ein Evangelium oder besser wie an den Koran.

Ich bin natürlich in den Siebzigern auch schon autogefahren. Hatte damals einen Porsche 911. Freie Fahrt fast überall. Irgendwie denke ich ganz gerne an diese Zeit zurück. Damals war ich noch kein Raser, heute bin ich es nur mehr fallweise. Mit 42.

 

P.S.: IWÖ-Unterschriftenaktion gegen den EU-Wahnsinn und gegen sinnlose Waffenverbote
http://iwoe.at/unterschriftenliste/gegen-den-eu-wahnsinn-gegen-sinnlose-waffenverbote/

PP.S.: Petition zur Verhinderung der Verbotsrichtlinie
https://www.change.org/p/council-of-the-european-union-eu-you-cannot-stop-terrorism-by-restricting-legal-gun-ownership