Waffenrecht International

Eine Glock in München

Eine Glock in München

Die Geschichte mit der Glock aus dem Darknet ist völlig unglaubwürdig. Stimmt sicher nicht. Auch das mit dem Rückbau – es sei eine schußunfähige Theaterwaffe gewesen, ist ein aufgelegter Unsinn. Wer das glauben will, soll es glauben, ich glaube das nicht.

Was ich eher glaube, daß die armen Flüchtlinge aus dem Iran zusammen mit dem Sohn vor kurzem erst Urlaub dort gemacht haben. Das machen nämlich die Flüchtlinge gerne. Urlaub in Afghanistan, Urlaub in Syrien, Urlaub in Eritrea und Urlaub in Somalia. Und wenn man zurückkehrt, ist das Geld sicher schon auf dem Konto, denn das wird garantiert weiterbezahlt, wenn man auf Urlaub fährt in das Land, wo man angeblich seines Lebens nicht mehr sicher ist.

Da ist es aber auch schon egal, wenn der junge Herr Mörder dort vielleicht Schießen gelernt hat. Und wenn man dort so schön schießen lernen kann, wird man wohl auch eine Glock mitnehmen können. Kontrolliert ja keiner. Der Herr Maiziere schon gar nicht. Und die Nummer der Pistole ist auch schon heraußen, damit sich eben dieser Herr Maiziere nicht schreckt, wenn man mit dem Zählen der Toten fertig ist und er sich überlegen muß, wie man die Lücken im Waffengesetz schließen soll, damit man nicht mehr legal an eine Waffe kommt, die jeder leicht illegal kriegt, wenn er so einfach zwischen dem Iran und Deutschland hin und her fährt.

Hauptsache, der Herr, der den Mörder beschimpft hat, kriegt jetzt einen Prozeß, weil Ordnung muß sein in Deutschland, in diesem fürchterlichen Land, wo man zwar Jäger, Sportschützen und Waffensammler beschimpfen darf, Mörder aber nicht.