Waffenrecht Österreich

Der Aufmarsch der Idioten

Der Aufmarsch der Idioten

 

Also bitte: Idioten sind das ja nicht. Aber Heuchler, Schwindler, Manipulanten, falsche Experten, sogenannte Wissenschaftler und Politiker, die nur eines im Sinn haben: den anständigen Menschen die Waffen streitig zu machen, sie ihnen wegzunehmen und diese dann wehrlos der von ihnen verschuldeten Flut von Asylbetrügern, Einbrechern, Totschlägern, Vergewaltigern und Terroristen auszuliefern.

Anders ist es nicht zu erklären, daß jetzt, gerade jetzt, ein Sturm in den Medien anhebt, die ahnungslos, unberührt von Tatsachen und mit falschen Argumenten gegen jene Gesetzesinitiative zu Felde ziehen, die endlich – ja endlich – den Polizisten wieder den Waffenpaß zubilligen will.

Zuerst eine Klarstellung:

Polizisten haben früher immer einen Waffenpaß bekommen – wenn sie einen wollten. Ganz selbstverständlich. Justizwachebeamte, Soldaten, Jäger und sonstige gefährdete Personen auch. Es gab auch entsprechende Erlässe dazu, die von den Behörden befolgt worden sind.

Seit einigen Jahren ist das nicht mehr so. Kein Waffenpaß mehr. Das ist das verderbliche Werk des Regimes der ÖVP im Innenministerium, einer Partei, die sich früher immer als Freund der Jäger und der Exekutive verstanden hat. Zumindest wollte man das die Leute glauben machen. Wer in der ÖVP jetzt wirklich regiert, weiß ich nicht, Freunde der Jäger und der Schützen sind das sicher nicht mehr und jetzt sind diese ÖVPler noch dazu zum Feind der Exekutivbeamten geworden. Und die eigenen Erlässe sind diesen üblen Gestalten in den Waffenbehörden auch längst egal.

Auf Druck der Basis also der Polizisten an der „Front“ soll das jetzt mit einem Gesetz repariert werden. Denn wie es scheint will das BMI die Gesetze nicht ordnungsgemäß und korrekt vollziehen, tut es auch nicht und die dort zuständigen Politiker auch nicht. Jetzt soll das Parlament helfen. Die letzte Rettung.

Aber die Phalanx der Waffengegner hat sich bereits formiert.

An der Spitze der völlig vertrottelte „Kurier“. Dort läßt man „Experten“ aufmarschieren. Zuerst einmal den Pilz. Darf nie fehlen, wenn es um Waffen geht. Er kennt sich ja bestens aus und hat das sicher gut gelernt in seiner Zeit in Kuba und Angola. Gegen Waffenpässe, eindeutig. Nach ihm sind ja die Polizisten oft besoffen, Amokfahrer oder depressiv.

Dann den recht grauslichen Kriminalsoziologen Reinhard Kreissl, der ja immer seinen Senf dazugeben darf, wenn es um Waffen geht. Natürlich versteht er absolut nichts von der Materie, ist aber immer zu Statements bereit. Ein Liebling der Zeitungen und des ORF.

Seine Expertise lautet: Es gäbe schon im Dienst sehr wenig Einsatz von Schußwaffen und jeder normale Polizist sei froh, wenn er seine Waffe weglegen könne: Sehr wissenschaftlich, der Herr Soziologe.

Und schließlich noch der Herr Grundböck vom BMI, der meint, der Polizist müsse zwar nicht seine Gefährdung beweisen, aber doch seine Zuverlässigkeit. Also gibt es für den Herrn Grundböck unzuverlässige Polizisten auch. Interessant.

So also der „Kurier“. Ob die Autorin, die Frau Reibenwein sich mit der Sache überhaupt beschäftigt oder nur die Aussagen der „Experten“ brav notiert hat, ersieht man nicht aus dem Artikel. Bei mir hat sie sich jedenfalls nicht erkundigt. Ist aber auch schon egal.