Waffenrecht Österreich

Die „Wiener Zeitung“ ist auf Linie

Die „Wiener Zeitung“ ist auf Linie

                      

Auf der Linie der Waffengegner selbstverständlich. Warum sollte die „Wiener Zeitung“ eine Ausnahme, machen?

Die älteste Zeitung der Welt befindet sich derzeit – tatsächlich schon lange – in der besten Gesellschaft, die aber nicht die beste sondern die schlechteste ist. In der Gesellschaft der Waffenfeinde, der Anti-Waffen-Narren. Eine recht gefährliche Geisteskrankheit, die auch schon viel Schaden angerichtet hat.

Die Journalistin, die den Beitrag vom 8. Oktober verbrochen hat, ist natürlich ahnungslos, hat keine Kenntnisse von der Materie überhaupt und hat aber wahrscheinlich die nötige geistige Einstellung. Daher kann sie den Artikel verfassen und sucht sich dafür einen sogenannten „Experten“ aus, den Walter Hammerschick. Den kenne ich. Und ich weiß: Der versteht zwar auch nichts, ist aber legitimiert durch die Tatsache, daß er Geschäftsführer des Instituts für Kriminalsoziologie ist. Also, was der sagt, muß ganz einfach wahr sein.

Und er sagt etwas und das ist gleich der passende Titel für den Beitrag in der Zeitung.

„Mehr Waffen bedeuten auch mehr Risiko“

Steht da und das ist natürlich ein veritabler Unsinn. Durch nichts belegt, unbewiesen, einfach so dahingesagt, unwissenschaftlich. Jeder Jurist, jeder Kriminologe weiß das, hat das im Studium gelernt. Herr Hammerschick weiß das auch, müßte das wissen, sagt aber ganz etwas anderes. Er sagt es wahrscheinlich deshalb, weil man das heute sagen muß, weil das von jedem erwartet wird, der irgendwann etwas vom Staat bekommen möchte und wenn es nur ein Auftrag für eine Studie ist, bei der das Richtige herauskommen soll, nämlich das, was sich der Auftraggeber erwartet.

Mit dem ganzen Interview muß man sich nicht weiter auseinander setzen. Ausgesagt wird gar nichts, das übliche Bla-Bla des sogenannten Wissenschaftlers. Der Kriminalsoziologe wiegt sein gescheites Haupt. Gelesen hat er zu den Thema wahrscheinlich nichts, nicht einmal das Standardwerk von Professor Lott: „More guns, less crime“. Ist ja nicht so einfach zu lesen, viele Statistiken, die aber dem Herrn Geschäftsführer nicht gefallen werden. Daher liest er es gleich gar nicht.