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Der Aufmarsch der Idioten

Die "Krone" präsentiert uns das Verhandlungsteam für die kommende Schwarz-Grüne Regierung. Ich will nicht sagen, daß die hier Vorgestellten alle Idioten sind - aber wenn man sich das so anschaut, was da aufgeboten wird: Na bumm! Es möge sich also jeder Gedanken darüber machen, wer uns demnächst regieren wird. Idioten haben Idioten gewählt und Idioten werden uns regieren. Ich denke, wir sind selber schuld.

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Die Zweiklassengesellschaft

 

Wir entwickeln uns in eine Zweiklassengesellschaft hinein. Das liegt in der Natur der Sache, das hat es übrigens immer gegeben. Das liegt vor allem daran, daß es einfach zu viele Gesetze und viel zuviele Vorschriften gibt, daß der Staat allzuviel reglementiert. Und jetzt kommt die EU auch noch dazu. In Wahrheit kennt sich keiner mehr aus, keiner weiß mehr so richtig, ob er sich noch gesetzeskonform verhält oder schon ein Gesetz übertritt, das er aber gar nicht kennt.

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Waffenrecht Österreich

Die Riesen-Blamage der Grünen, der Linken und des BMI

Die Riesen-Blamage der Grünen, der Linken und des BMI

 

Es hätte eine interessante, kontroversielle Diskussion werden sollen:

Die Bewaffnung der Österreicher oder so ähnlich, wäre das Thema gewesen.

Grundlage: eine Reportage beim Schützenverein Senftenberg, das Video darüber hätte ca. 20 Minuten gedauert, daran hätte sich die Diskussion anschließen sollen.

Am Podium wären folgende Leute vorgesehen gewesen:

Peter Pilz, Abgeordneter der Grünen im Nationalrat, seit seiner kriegerischen Vergangenheit in Kuba, Nicaragua und Angola ein glühender Kämpfer gegen den legalen Waffenbesitz (allerdings nur in Österreich)

Karl-Heinz Grundböck vom BMI, oft interviewter Experte für das österreichische Waffengesetz und großer Verehrer des Zentralen Waffenregisters

Rüdiger Gruber, Soldat und Organisator des Sportschießens in Senftenberg, darüberhinaus anerkannter Sammler und Waffenexperte

der Querschüssler

Nun, so hat es nicht funktioniert. Peter Pilz hat gleich abgesagt als er erfahren hatte, wer noch diskutieren soll. Ein weiterer Grüner war nicht aufzutreiben, Steinhauser nicht, Frau Glawischnig auch nicht. Keiner von denen hat sich getraut. Zu gefährlich, mit guten Argumenten konfrontiert zu werden, das mögen die Grünen nicht wirklich. Außerdem hat ja von denen niemand eine Ahnung von Waffen und vom Waffengesetz.

Sie diskutieren lieber unter ihresgleichen oder am besten gar nicht. Einsame Statements, von willfährigen ORF-Reportern oder –innen höflich serviert, gefallen ihnen am besten.

Der nächste, der abgesagt hat, war Karl-Heinz Grundböck vom BMI. Eine Diskussion mit mir hätte ihm sicher nicht gefallen. Unser Innenministerium ist ja schuld an der Misere, in der wir uns jetzt befinden. Da kommt man am besten gar nicht und braucht nicht unangenehme Fragen zu beantworten. Vielleicht hat es ihm auch der Chef verboten. Gescheit.

Eingesprungen ist dann Herr Dr. Walter Hammerschick vom Institut für Kriminalsoziologie. Zuletzt ist er mit einem recht seltsamen Interview in der „Wiener Zeitung“ aufgefallen, wo er gemeint hat, daß mehr Waffen auch immer mehr Kriminalität bedeuten. Daß genau das Gegenteil der Fall ist, so weit ist das Institut für Kriminalsoziologie in seinen Forschungen aber noch nicht gekommen.

Dr. Hammerschick ist dann am Tag der Veranstaltung plötzlich erkrankt und konnte nicht teilnehmen. Gute Besserung!

Ich habe dann versucht, die Diskussion zu retten, indem ich Vorschläge für andere Diskutanten aus dem Lager der Anti-Waffen-Narren gemacht habe. Vergebens. Keiner wollte.

Die Diskussion ist daher ausgefallen. Geblieben ist ein Gespräch der Veranstalter mit Rüdiger Gruber, der sich hervorragend präsentiert und die ganze Waffen-Hysterie auf jenen Punkt zurückgeführt hat, wo sie entstanden ist: Eine künstlich erzeugte Hysterie, die bewirken soll, daß man elegant die rechtstreue Bevölkerung zugunsten der Verbrecher entwaffnen kann.

Also: Auf der ganzen Linie eine blamable Niederlage der Waffengegner. Die vereinigten Linken und die Grünen haben wieder einmal gezeigt, daß sie nur dort stark sind, wo kein entschlossener Widerstand stattfindet.

Und wie stark wir sind, haben die zahlreich erschienenen Leser der „Querschüsse“ gezeigt, die sich ohne Scheu zu Wort gemeldet haben. Die Veranstaltung wurde dann abgebrochen, weil einer der Fragesteller einen Artikel von Günter Nenning zitiert hat, wo das Wort „Neger“ vorgekommen ist. Das aber darf heute nicht einmal der tote Nenning, immerhin ein Mitgründer der Grünen, sagen. Auch nicht aus dem Grab heraus. Da sind die Leute von „Vice“ ganz streng und fern jeder historischen Toleranz.

Also: Ende der Vorstellung.

Den Film aber kann man sich ansehen unter http://www.vice.com/alps/video/schuetzen-sammler-skeptiker-oesterreich-zwischen-aufruestung-und-entwaffnung

Er ist gut, viel besser als alles, was ORF, ARD und ZDF zu diesem Thema je produziert haben.

Kommentare   

+3 #4 Eugen Gerber 2016-10-28 23:23
… setzen im Wesentlichen die EU-Richtlinien um … einheitliche Perspektiven in der EU … (Grundböck). "Perspektiven", ein interessanter Euphemismus für Schurigelei. Da freut man sich insgeheim (im BMI) und kann sagen, dass das halt alles von der EU kommt. Und was da so kommen soll, wird im Film auch erläutert.
Dass sich die einschlägigen Gewerbetreibenden scheuen Interviews zu geben, kann ich verstehen. Man hat gelernt: Wurden doch in der Vergangenheit das Thema Waffen (Jagd, Sport, Sammeln und Besitz) und die dazugehörigen Personen fast immer madig gemacht oder abqualifiziert. Ausgegrenzt könnte man auch sagen.
Vielleicht wird's nach diesem Film besser. Er sollte Verbreitung finden.
+5 #3 Martin Q. 2016-10-28 20:02
zitiere Michael Heise:
...ach wie gut, dass ich höchstpersönliche Erlaubnis eines Negers habe, Neger zu sagen...

Mein Bruder arbeitete auch mit einem Neger zusammen.
Der selbst stellte sich mit "BEN" vor. Sein richtiger Name war unaussprechlich aber BEN (also Betriebs Eigener Neger) konnte sich jeder merken.

Manchmal komm ich mir in der Firma auch vor als ob ich der BENNO bin (also betriebseigener Neger niedrigster Ordnung).
Meistens dann, wenn ein BRUNO wieder herum schimpft (BRUNO: Bled red'n und nix orbeit'n).
+4 #2 Martin Q. 2016-10-28 19:55
Es war zwar keine kontroversielle Diskussion, interessant war der Abend für mich allemal.
Damit meine ich jetzt nicht diesen absolut lächerlichen Abbruch (und sonstige hysterischen Reaktionen) wegen des bösen N-Wortes (wobei ich noch immer nicht versteh wieso man nicht Neger sagen darf-mir würden auf Anhieb eine Handvoll Titulierungen für Maximalpigmentierte einfallen, die wirklich beleidigend sind. Aber Neger? Ich sag ja schließlich auch zu einem Hund "Hund" und zu einer Katze "Katze"), sondern wirklich interessant fand ich endlich einmal ein Rudel Medienfuzzies in freier Wildbahn beobachten zu dürfen.

Hoch hervor getan in meiner Aufmerksamkeit hat sich die Diskussionsleiterin (die, der man schon von der Weite ansieht was sie wählt): Sie hat ja nicht einmal probiert Unvoreingenommenheit zu heucheln.

Ansonsten teile ich bereits gesagte Meinung:
Die Doku als solche ist definitiv sehenswert.
+5 #1 Michael Heise 2016-10-28 19:54
...ach wie gut, dass ich höchstpersönliche Erlaubnis eines Negers habe, Neger zu sagen...: Explizit von "Jim" aus der generösen Orthopädie Heidelberg, der mir 2009 für meinen operierten Fuß eine Nachtorthese anpasste:

"Hy ich bin der Neger, zuständig für die Nacht. Dass sieht man doch...??? (Tats. wahr!)

Alle Nicht- Neger Sager in die Analyse zum Welträtsel- Raten! Vielleicht gibt es gegen dieses niederschmetternde grüne Unglück aber irgendwann mal ein Spray o.ä.? Ogottogott...!

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