Waffenrecht Österreich

Die Riesen-Blamage der Grünen, der Linken und des BMI

Die Riesen-Blamage der Grünen, der Linken und des BMI

 

Es hätte eine interessante, kontroversielle Diskussion werden sollen:

Die Bewaffnung der Österreicher oder so ähnlich, wäre das Thema gewesen.

Grundlage: eine Reportage beim Schützenverein Senftenberg, das Video darüber hätte ca. 20 Minuten gedauert, daran hätte sich die Diskussion anschließen sollen.

Am Podium wären folgende Leute vorgesehen gewesen:

Peter Pilz, Abgeordneter der Grünen im Nationalrat, seit seiner kriegerischen Vergangenheit in Kuba, Nicaragua und Angola ein glühender Kämpfer gegen den legalen Waffenbesitz (allerdings nur in Österreich)

Karl-Heinz Grundböck vom BMI, oft interviewter Experte für das österreichische Waffengesetz und großer Verehrer des Zentralen Waffenregisters

Rüdiger Gruber, Soldat und Organisator des Sportschießens in Senftenberg, darüberhinaus anerkannter Sammler und Waffenexperte

der Querschüssler

Nun, so hat es nicht funktioniert. Peter Pilz hat gleich abgesagt als er erfahren hatte, wer noch diskutieren soll. Ein weiterer Grüner war nicht aufzutreiben, Steinhauser nicht, Frau Glawischnig auch nicht. Keiner von denen hat sich getraut. Zu gefährlich, mit guten Argumenten konfrontiert zu werden, das mögen die Grünen nicht wirklich. Außerdem hat ja von denen niemand eine Ahnung von Waffen und vom Waffengesetz.

Sie diskutieren lieber unter ihresgleichen oder am besten gar nicht. Einsame Statements, von willfährigen ORF-Reportern oder –innen höflich serviert, gefallen ihnen am besten.

Der nächste, der abgesagt hat, war Karl-Heinz Grundböck vom BMI. Eine Diskussion mit mir hätte ihm sicher nicht gefallen. Unser Innenministerium ist ja schuld an der Misere, in der wir uns jetzt befinden. Da kommt man am besten gar nicht und braucht nicht unangenehme Fragen zu beantworten. Vielleicht hat es ihm auch der Chef verboten. Gescheit.

Eingesprungen ist dann Herr Dr. Walter Hammerschick vom Institut für Kriminalsoziologie. Zuletzt ist er mit einem recht seltsamen Interview in der „Wiener Zeitung“ aufgefallen, wo er gemeint hat, daß mehr Waffen auch immer mehr Kriminalität bedeuten. Daß genau das Gegenteil der Fall ist, so weit ist das Institut für Kriminalsoziologie in seinen Forschungen aber noch nicht gekommen.

Dr. Hammerschick ist dann am Tag der Veranstaltung plötzlich erkrankt und konnte nicht teilnehmen. Gute Besserung!

Ich habe dann versucht, die Diskussion zu retten, indem ich Vorschläge für andere Diskutanten aus dem Lager der Anti-Waffen-Narren gemacht habe. Vergebens. Keiner wollte.

Die Diskussion ist daher ausgefallen. Geblieben ist ein Gespräch der Veranstalter mit Rüdiger Gruber, der sich hervorragend präsentiert und die ganze Waffen-Hysterie auf jenen Punkt zurückgeführt hat, wo sie entstanden ist: Eine künstlich erzeugte Hysterie, die bewirken soll, daß man elegant die rechtstreue Bevölkerung zugunsten der Verbrecher entwaffnen kann.

Also: Auf der ganzen Linie eine blamable Niederlage der Waffengegner. Die vereinigten Linken und die Grünen haben wieder einmal gezeigt, daß sie nur dort stark sind, wo kein entschlossener Widerstand stattfindet.

Und wie stark wir sind, haben die zahlreich erschienenen Leser der „Querschüsse“ gezeigt, die sich ohne Scheu zu Wort gemeldet haben. Die Veranstaltung wurde dann abgebrochen, weil einer der Fragesteller einen Artikel von Günter Nenning zitiert hat, wo das Wort „Neger“ vorgekommen ist. Das aber darf heute nicht einmal der tote Nenning, immerhin ein Mitgründer der Grünen, sagen. Auch nicht aus dem Grab heraus. Da sind die Leute von „Vice“ ganz streng und fern jeder historischen Toleranz.

Also: Ende der Vorstellung.

Den Film aber kann man sich ansehen unter http://www.vice.com/alps/video/schuetzen-sammler-skeptiker-oesterreich-zwischen-aufruestung-und-entwaffnung

Er ist gut, viel besser als alles, was ORF, ARD und ZDF zu diesem Thema je produziert haben.