Grüne Politik

Was der Pilz wirklich angestellt hat

Was der Pilz wirklich angestellt hat

 

Er selber weiß es nicht mehr so genau, er hat – wie er gesagt hat – keine Erinnerung mehr daran. Das glaube ich ihm gleich, weil ja die Vorfälle wirklich schon sehr lange her sind. Diese Beschuldigungen fallen ja den meisten Frauen erst immer dann ein, wenn die Gelegenheit günstig und das Gras über der Geschichte so lang gewachsen ist, daß keiner mehr weiß, was wirklich geschehen ist.

Aber ich bin ja ein investigativer Publizist und ich habe nachgeforscht, was damals tatsächlich geschehen ist und worin die ungeheuerliche sexuelle Belästigung der Jung-Grünen bestanden hat.

Also – die G‘schicht war a so, Herr Rat – so würde es beim heiteren Bezirksgericht geschildert werden:

Ein Zusammentreffen bei irgendeinem grünen Parteitag, welcher das war, weiß keiner mehr.

Pilz trifft Jung-Grün-Tussi und fragt sie: „Schätzchen, willst Du meinen Pilz sehen?“

„Natürlich!“ so erwartungsvoll die junge Kämpferin gegen Rechts.

Und Pilz zeigt her. Was aber passiert? Der hergezeigte Pilz ist nicht grün, wie zu erwarten gewesen wäre sondern rot bis rosa. Kreischend stürzt die junge Grüne davon und ist so geschockt, daß ihr die Geschichte erst wieder einfällt, als der Pilz bei der Nationalratswahl gewonnen hat und die Grünen nicht.

Ja, so war das, meine lieben Freunde.

Und was den Vorfall in Alpbach betrifft: Das glaube ich dem Pilz aufs Wort, daß er sich nicht mehr erinnern kann. Diese Alpbacher Gespräche kann man nämlich nur aushalten, wenn man sich gewaltig niedersauft.