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Der Aufmarsch der Idioten

Die "Krone" präsentiert uns das Verhandlungsteam für die kommende Schwarz-Grüne Regierung. Ich will nicht sagen, daß die hier Vorgestellten alle Idioten sind - aber wenn man sich das so anschaut, was da aufgeboten wird: Na bumm! Es möge sich also jeder Gedanken darüber machen, wer uns demnächst regieren wird. Idioten haben Idioten gewählt und Idioten werden uns regieren. Ich denke, wir sind selber schuld.

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Die Zweiklassengesellschaft

 

Wir entwickeln uns in eine Zweiklassengesellschaft hinein. Das liegt in der Natur der Sache, das hat es übrigens immer gegeben. Das liegt vor allem daran, daß es einfach zu viele Gesetze und viel zuviele Vorschriften gibt, daß der Staat allzuviel reglementiert. Und jetzt kommt die EU auch noch dazu. In Wahrheit kennt sich keiner mehr aus, keiner weiß mehr so richtig, ob er sich noch gesetzeskonform verhält oder schon ein Gesetz übertritt, das er aber gar nicht kennt.

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Jagd

Der Präsident, die Jäger und die Bahn.

Achtung! Das Nachfolgende ist ein Gastbeitrag von Rüdiger Martin und es ist pure Ironie. Diesmal sage ich das ausdrücklich, weil es natürlich viele Leute gibt, die Humor und Ironie nicht verstehen. Vor allem in der modernen Justiz sind die zu Hause. Latein können die übrigens auch nicht mehr. Ich schon, weil ich habe studiert, was diese Juristen getrieben haben, weiß ich nicht.

Aber der Beitrag ist wirklich Ironie und Satire vom feinsten.

Dennoch: Ich distanziere mich ausdrücklich von dem Inhalt. Lesen und Lachen und vielleicht auch nachdenken – das bitte ich meine Leser.

 

 

© Rüdiger MARTIN

Der Präsident, die Jäger und die Bahn.

Es hätte nicht besser kommen können und alle gehässigen Vorurteile zerstreuten sich wie der Rauch des glosenden Tschicks im Winde: Der unabhängige Präsidentschaftskandidat mit „authentischem“ Heimat-Bonus, konnte mit seinem weltoffenem Charme die Herzen der Jägerschaft erobern. Und das brächte durchaus positive Konsequenzen für alle Jäger. Nicht nur im schönen Kauner-Tal.

Zugegeben: Wir haben uns zunächst ebenso getäuscht wie wir auch enttäuscht waren. Nicht zuletzt durch die Vermutung, dass hier ein gewisser Joschi P. verwerflich perverse Spielchen treibt. Wir, eine unverbesserliche Clique mit notorischem Hang zu freiem, verantwortungsvollen Waffenbesitz,  hielten zunächst den niederösterreichischen Landesjägermeister,  Ex-Finanzminister und nun ehemals landesfürstlichen Schutzneffen, für eine masochistisch veranlagte Person, die sich von offenkundigen Jagdgegnern salopp ausgedrückt, gern „anpinkeln“ lässt und, wie der derbe Volksmund es wohl nicht so verklausuliert ausdrücken würde: Vielleicht auch noch mit einer Flasche Nobelsprudel anal penetrieren ließe. Doch dieser vermeintlich widernatürliche gesellschaftliche Verkehr zwischen einem der mächtigsten Granden der österreichischen Jagdfunktionäre und einem deklarierten Waffenverächter scheint de facto ein epochaler, diplomatisch unerhört genialer Schachzug des weitsichtigen Joschi P. gewesen zu sein. Joschi P, dessen politischer Nimbus oft als zweifelhaft verkannt wurde, dem man allerlei dubiose Machenschaften in Ausschüssen anheften wollte – dieser listige Joschi P. kann sich nun rühmen als Bewahrer jagdlich relevanter Belange in die Geschichte einzugehen. Denn dieser sensible, unermüdliche „Präsidenten-Flüsterer“ legte seinen fachkundlichen Einfluss in die Ohren VdBs – und ihm verdanken wir neue, befreiende Möglichkeiten.  Es bleibt daher zu hoffen, dass unser geschätzter Herr Bundespräsident  ein aktives, starkes und selbstbewußtes Staatsoberhaupt  sein wird, das auch in der Hofburg als deklarierter Freund der grünen Zunft zu seinem – dokumentiert – gegebenen Wort stehen wird. Uns als Jäger freut es aber besonders, einen glühenden Europäer als „Oberst-Landesjägermeister h.c“  in unseren Reihen zu wissen, der diese mannhafte Meinung auch mit Nachdruck in Brüssel bekräftigen wird: „Ein Jagdgewehr ist ja keine Waffe in dem Sinn“. Ein bemerkenswert mutiger Satz, der nicht nur von subtil-einfühlsamer Differenzierung und großer Kenntnis zeugt, sondern den sich auch jeder Waidkamerad, jede Jägerin auf das Smartphone speichern sollte, sofern man als umweltbewusster Grünrock mit einem der beiden Bahnunternehmen unterwegs sein möchte.  Denn sowohl Westbahn als auch ÖBB untersagen zwar die Mitnahme von „Waffen“, zu denen aber ein „Jagdgewehr“ per definitionem unseres Präsidenten neuerdings eben NICHT gehört. Schon aus diesen Gründen sollte man mit dem entsprechenden präsidialen Digital-Dekret  dem „Steward“ oder dem „Schaffner“ seine Grenzen zeigen. Denn gegen das Wort des obersten Befehlshabers darf sich auch in einer Demokratie niemand auflehnen. Im Gegenteil: Sollte sich dennoch ein aufmüpfiger Conducteur berufen fühlen, den Zustieg zu verweigern, so zweifelt er an der Kompetenz des Präsidenten. Und das geht gar nicht. Wo kämen wir denn hin, wenn ein subalterner Bahnangestellter die fundierte Meinung seines Staatsoberhauptes negiert?

Die Lunge, das Raucherkammerl und der öffentliche Raum

VdB bringt aber nicht nur Jägern neue Freiheiten – auch Raucher könnten jetzt endlich tief durchatmen und einen aufsehenerregenden Präzedenzfall anstreben. Denn alles, was bislang den Freunden des Nikotins und des zerstörerischen Teers erzählt wurde – offenbar war dies eine glatte Lüge! Oder wie man es heute zu bezeichnen pflegt: Infame „Fake News“. Unser verehrter Herr Bundespräsident, dem man die emsige  Tätigkeit des kategorischen Kettenrauchers nachsagt, dieser Mann, der seit Jahrzehnten sein pulmologisches System den desaströsen Einflüssen des Glimmstängels aussetzt, widerlegt den böswilligen Ausdruck des „Sargnagels“ auf das Heftigste. Sein veröffentlichtes Attest der Lungenfunktion lässt nur zwei Schlüsse zu: Entweder er ist eine hartgesottene Rossnatur – oder,….egal, lassen wir das. Bedenken wir aber die Vorbildfunktion, deren ein Bundespräsident  habhaft werden soll: Ein Staatenlenker mit dem „Tschick in der Goschn“, wenn auch nur im Raucherkammerl?  Sehr geehrter Herr Bundespräsident, lieber Herr Professor: Die Zahl der qualvoll sterbenden Opfer der Nikotinsucht ist weltweit wahrscheinlich weitaus höher, als jene, die durch private „Waffen“ verursacht werden. Übrigens, eine Frage sei noch in aller Bescheidenheit erlaubt: Erinnert es nicht an Machtmissbrauch, in einem denkmalgeschütztem Gebäude ein herrschaftliches „Raucherkammerl“ zu installieren? Während andere Tschick-Junkies in öffentlichen Gebäuden darauf verzichten müssen? Macht aber nichts. VdB hat uns die Augen weit geöffnet: Rauchen ist in Wahrheit ein harmlos genußvoller „Lercherlschas“ und ein Jagdgewehr ist „keine Waffe in dem Sinn“. Man spürt förmlich den kalten Hauch akademischer Bildung im Nacken und erschaudert in tiefer Ehrfurcht vor so viel Wissen. Also: „Feuer frei“ – für den nächsten Glimmstengel!     

 

Kommentare   

+2 #7 eingangskontrolle 2017-04-07 08:06
zitiere Werner Königshofer:
Sepp P. meinte auch, sein Finanzministerium wäre eine "gesetzgebende Behörde" ....:-)))
Diesen UInsinn habe ich schriftlich von ihm ... :


Das ist kein "Ulnsinn", sondern unter Zugrundelegung des materiellen Gesetzesbegriffes richtig.
+5 #6 Werner Königshofer 2017-04-07 07:21
Sepp P. meinte auch, sein Finanzministerium wäre eine "gesetzgebende Behörde" ....:-)))
Diesen UInsinn habe ich schriftlich von ihm ... :
+6 #5 LA-LE 69 2017-04-06 18:52
Der glühende"Europäer"Pepi P.hat nicht nur das Jagdgewehr zur "Nichtwaffe"erklärt,sondern auch die Deutsche Bundesbank und die Raika vor den Ruin gerettet.(Wer trägt die Kosten?Sind es die von Pepi P.verarschten?)Solche Männer braucht Österreich,denn sonst wären wir nicht das dritt reichste Land in der EU mit 300Milliarden Euro Schulden.
P.S:Ich an seiner Stelle würde mich nicht mehr an einer Treibjagd beteiligen,denn es gibt Leute die können sein Grinsen nicht mehr sehen.
+6 #4 Tecumseh 2017-04-06 18:41
zitiere Walter Murschitsch:

HOWGH Tecumseh!


HOWGH Walter und
VIRIBUS UNITIS!!!
+6 #3 Walter Murschitsch 2017-04-06 18:38
zitiere Tecumseh:
Und ich neige mein Haupt in Ehrfurcht vor diesem Beitrag und seinem Schreiber!
Köstlich, köstlich, köstlich!!!
:lol: :D :lol: :D :lol:


Tecumseh, um im Schützenjargon zu schreiben, NA BUMM !
Der hat gesessen . :P :roll:

HOWGH Tecumseh!
+6 #2 Sig Sauer 2017-04-06 18:08
Heißt das, dass ich mit meiner Sauer 101XT im Kaliber .308 WIN keinen Waffenpass benötige wenn ich damit durch die Stadt schlendere und mir an der U6 Station die lästigen Fleischfliegen vom Leib halte? Ist dann ja keine Waffe im eigentlichen Sinn! Gilt das Wort des BP und obersten Befehlshabers unseres kleinen, ausgehungerten Bundesheeres vorm OGH (egal ob in Latein oder Deutsch mit ausländischem Akzent)? Bitte um Aufklärung!

PS: Ich verspreche auch, dass ich nur 10er Magazine mitführe!
+7 #1 Tecumseh 2017-04-06 17:39
Und ich neige mein Haupt in Ehrfurcht vor diesem Beitrag und seinem Schreiber!
Köstlich, köstlich, köstlich!!!
:lol: :D :lol: :D :lol:

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