Klimawandel

Weltrettung auf meine Kosten

Weltrettung auf meine Kosten

 

Als ich meinen Führerschein gemacht habe, hat der Benzin etwa 2 Schilling gekostet. Diesel tankten nur die Taxler und die LKWs. Benzin war verbleit. Wie ich das alles überstanden habe, ist mir rätselhaft. Aber gut, es gab ja noch keine Grünen, das hat mir wahrscheinlich das Leben gerettet.

Seither aber wird die Welt andauernd gerettet. Die Grünen, die UNO, die EU. Alle retten die Welt und das auf meine Kosten. Und inzwischen kostet der Treibstoff mehr als einen Euro und die Welt steht immer noch. Mehr als die Hälfte des Treibstoffpreises sind Steuern, früher zweckgebunden, jetzt frißt alles der unersättliche Staat, der uns für die Autobahn noch zusätzlich abkassiert.

Die Leute haben den Diesel gekauft, weil er billiger und sparsamer war.

Ist aber jetzt vorbei. Angeblich wurde bei den Dieselwerten geschwindelt und alle haben sich auf den Diesel eingeschossen. Außerdem – der Diesel ist ja steuerlich begünstigt und das geht natürlich überhaupt nicht. Dieselprivileg! Und Privilegien müssen abgeschafft werden.

Der Zweck der Übung: die Steuern auf Diesel werden hinaufgeschnalzt und alle werden das fressen. Kommt zwar erst nach der Wahl, wenn die richtigen, nämlich die Umweltschützer  gewinnen und alle Stimmrechtstrotteln werden das brav berappen.

Ja, die Umwelt ist uns eben teuer. Mir nicht, aber wer hört schon auf mich?