Kriminalität

U-Bahn-Sicherheit

U-Bahn-Sicherheit

 

Steht in der Zeitung: Vergewaltigung in der U-Bahn, Station Neubaugasse, auf der Rolltreppe. Wie das auf der Rolltreppe geht, weiß ich nicht, werde aber sicher bald belehrt. Wer das Opfer war, weiß man, wer der Täter war, noch nicht. Man wird ihn aber bald haben, denn die Personsbeschreibung (ein Mann) ist wie immer äußerst präzise und politisch korrekt. Die „Krone“ schreibt, er sei noch immer auf der Flucht, was aber den Verdacht, es sei vielleicht ein sogenannter Flüchtling gewesen, bitte nicht stärken möge.

Die „Krone“ hat einige Frauen dazu interviewt. Alle haben keine Angst, sie fühlen sich höchstens unwohl (hoffentlich nur einmal im Monat). Auch die Ulli Sima, die ja Mitarbeiter des neuen Sicherheits-Teams an ihrer Seite hat, hat so überhaupt keine Angst. Unwohl ist sie auch gerade nicht.

Also alles paletti und die „Krone“ schließt ihren Bericht mit den Worten:

„In Wien sind die Öffis ungefährlicher als in vielen anderen Städten.“

Die Öffis eh, aber was ist mit den noch nicht so lange Mitfahrenden?

 

P.S.: Ham ihn schon! Es war wirklich ein Mann, wen wundert das? Ein tschechischer Mann noch dazu, besachwaltert. Da kann man wirklich nichts machen. Man kann nur hoffen, daß jetzt der tapfere Helfer keine Anzeige kriegt. So ist es nämlich in unserem Rechtsstaat.