Kultur

Ich habe es schriftlich!

Ich habe es schriftlich!

 

Die Zustimmung zum Sex nämlich. Aber auf Deutsch und ich bin mir nicht sicher, ob das dann in Schweden auch gilt. Ich fahre aber ohnehin dort nicht mehr hin. Habe ich seit langem nicht mehr gemacht, obwohl ich früher sehr oft in Schweden gewesen bin, weil wir Verwandte dort hatten. Damals – es war in den Fünfzigern – war Schweden ein Paradies. Bei uns herrschte noch Not, in Schweden gab es alles, vor allem ungeahntes auch unbekanntes Essen. Verbrechen waren weitgehend unbekannt, weder ein Auto noch ein Haus ist je zugesperrt worden, gestohlen wurde überhaupt nichts. Gar nichts.

Vorbei. Schweden ist eine Hölle geworden, die Schweden und die Schwedinnen scheinen immer noch nicht begriffen zu haben, was ihnen da passiert. Was aber da passiert, muß man nicht weiter ausführen, das steht ja täglich in der Zeitung oder im Internet. Nicht überall, aber doch, wenn man das richtige liest.

Und jetzt die Idee mit der Sex-Bestätigung. Wenn man nicht wüßte, daß in Schweden der Alkohol teuer und nicht so leicht zu bekommen ist, würde man meinen, die wären alle schwer besoffen, dabei sind das wahrscheinlich nur die depperten Weiber dort, denen so etwas einfällt und die depperten Weiber sind überhaupt das Unglück der Welt.

Also werden alle die nach Schweden eingedrungenen Ficklinge bei der Einreise so ein Papierl unterschreiben. Ob sie das auch lesen können oder nicht, ist ja wurscht, Hauptsache schriftlich. Diese reizenden Herrschaften dürfen dann nach Unterschrift natürlich die vielen frei herumlaufenden blonden Schwedinnen nach Herzenslust benützen, ob die „Erlebenden“ dann auch so was unterschrieben haben ist weitgehend egal; gilt ja nur für Leute, die schon länger dort leben.

Also – wie schon gesagt – ich fahre doch nicht mehr hin

Min skol, din skol, alla vackra flickor skol!