Migrantisches

Krötenzaunaufsteller

Krötenzaunaufsteller

 

Eine besondere Art der Migration: die Kröten wandern und damit sie das nicht so machen, daß es für sie gefährlich wird, werden Krötenzäune gebaut. Was mit den Kröten passiert ist, bevor es diese Zäune gegeben hat, ist einigermaßen rätselhaft – weniger sind sie nicht geworden.

Freiwillige bauen das. Bewundernswert, dieser Einsatz für die Natur, die Leute plagen sich redlich. Auf die Idee, hier Asylanten einzusetzen – wäre gratis – ist allerdings noch keiner gekommen.

Ich finde, das ist gut so. Würden diese Leute erst draufkommen, womit wir Einheimischen unsere Zeit verbringen, wären wir ganz unten durch.

Wer je im Nahen Osten oder gar in Afrika gewesen ist, weiß, wie diese Herzerln mit Tieren umgehen, wobei das Schächten hier noch eine geradezu tierfreundliche Praxis darstellt.

Also – wenn die draufkommen, welchen Aufwand wir treiben, um ein paar Kröten zu schützen, wären wir überhaupt unten durch. Keiner würde uns mehr achten.

Aber - tun die das ohnehin schon lange nicht mehr?

 

P.S.: Ich lege besonderen Wert auf die Feststellung, daß hier keineswegs die begrüßenswerte Migrationswanderung mit den ebenso begrüßenswerten Kröten und deren Wanderung verglichen wird. Der Ausdruck „Köterrasse“ ist zwar erlaubt, aber bitte nur dann, wenn es sich dabei um Deutsche handelt.