Migrantisches

Helfen, aber wem?

Helfen, aber wem?

 

Das ist die Frage. Man kann die Hilfsbedürftigen zu sich nach Hause holen, sie nähren, tränken, bekleiden und beherbergen. Das machen wir ja gerade, ist auch derzeit besonders einfach, weil wir diese Hilfsbedürftigen nicht zu uns nach Hause holen müssen, denn sie kommen ganz von alleine. Macht natürlich Probleme. Wir kennen sie alle.

Es gäbe aber auch die Möglichkeit, die Hilfsbedürftigen dort zu versorgen, wo sie herkommen. Vorteil: sie sind dort zu Hause, müssen nicht die weite Reise antreten, sparen sich die Fahrtkosten und die Gefahren der Reise gibt es auch nicht.

Das nennt man Entwicklungshilfe und das machen wir ohnehin schon immer.

Das Problem dabei ist natürlich, daß man nie weiß, was mit dem Geld passiert, das man dort hinunterschickt. Das heißt, man weiß es schon. Es steckt sich irgendwer in die Taschen und die Leute dort kriegen nichts.

Einer der sich auskennt, hat das einmal so beschrieben:

Entwicklungshilfe ist der Transfer vom Geld armer Leute in reichen Ländern zu reichen Leuten in armen Ländern.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Und noch ein Spruch, angeblich von Bernhard Shaw:

Eine Regierung, die Peter ausraubt, um das Geld Paul zu geben, hat immer die Unterstützung von Paul.

Übrigens: man nennt das Demokratie.