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Es regiert: Der gepriesene Hirte

Ein uralter Film: Tod in Hollywood. Einfach sehenswert, aber kann man wahrscheinlich nicht mehr beschaffen. Dort agiert ein übler Charakter, eine Art Guru, der mit geschwindelten Weltraumbegräbnissen große Kohle macht. Selber bezeichnet er sich als "Gepriesener Hirte" und seine Anhänger vertrauen ihm blind und spenden.

Die Situation ist heute ähnlich. Der "Gepriesene Hirte", also der Heilige Basti und seine Helfer ruinieren die Wirtschaft, erzeugen hundertausend Arbeitslose, machen die Bürger zu dummen Bittstellern, statt ihnen den Schaden, die sie selbst verursacht haben, zu ersetzen.

Aber der "Gepriesene Hirte" wird nach wie vor angebetet und verehrt, gewählt wahrscheinlich auch. Wir hatten das schon einmal und es war erst 1945 mit einem großen Krach zu Ende. 

Warten wir ab, wie es weitergeht. Bisher ist aber noch keiner gescheiter geworden.

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Oh, Du lieber Augustin!

 

Alles ist hin! In der Zeit, als der liebe Augustin seine Gstanzeln sang, wütete die Pest. Man sagt, fast zwei Drittel der damaligen Menschheit wäre ausgestorben. Wird wahrscheinlich auch stimmen und die Regierenden waren damals auch schon so rat- und hilflos wie heutzutage.

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Politik

Ausgepröllt – ein politischer Nachruf

Ausgepröllt – ein politischer Nachruf

 

 

Pröllxit wäre auch ein ganz guter Titel gewesen, allerdings hat mir der Kotanko vorgestern in der ZIB den Scherz vorweggenommen, macht aber nichts.

Also ist Pröll jetzt Geschichte und es ist eine Geschichte der niederösterreichischen ÖVP, bezeichnend für Österreich und die hier so lange regierende oder mitregierende ÖVP.

Die Pröll-Dynastie hat jetzt schon zwei recht bemerkenswerte Rücktritte hingelegt, Rücktritte, bei denen man genug rätseln konnte und noch immer noch rätselt, warum das so gekommen ist.

Zuerst der Sepp Pröll. Das war angeblich die Gesundheit. Oder die Hypo. Oder ganz was anderes.

Und jetzt der Erwin: Das war jetzt die Stiftung. Oder das Alter. Oder eine von den Weinköniginnen. Oder ganz was anderes.

Der Sepp ist jetzt Landesjägermeister und andere Gschafteln hat er natürlich auch noch. In der Politik hat er auch eifrig mitgemischt. Ob sich der neue Herr Bundespräsident bei ihm schon gebührend bedankt hat, weiß ich nicht, wird aber schon so sein.

Was der Erwin nachher machen wird, ist noch nicht heraußen. Wird aber schon was Lukratives sein. Verwaltungsrat in seiner Stiftung wäre sicher tages- und abendfüllend. Die Spenden müssen ja endlich unter die Leut‘ gebracht werden.

Manchmal ist mein Gedächtnis fast zu gut. Und so erinnere ich mich, daß der Erwin Pröll damals in der Hohen Zeit der großen vaterländischen Waffenhysterie vom Innenminister (Karl Schlögl) dezidiert verlangt hat, das Waffengesetz dringend zu verschärfen. War aber nicht. Der Pröll war natürlich dafür völlig unzuständig, macht aber nichts. Dieses Verlangen hat schon damals die ganze Verlogenheit der ÖVP deutlich gemacht.

An andere Sachen erinnern sich andere. Die Akten „Pröll“ sind recht umfangreich. Sie können aber jetzt geschlossen werden. Auch schön.

Nachfolgerin ist jetzt Mikl-Leitner. Es gibt da einen Spruch, der geht so ungefähr, daß nichts besseres nachkommt. Manchmal sind Sprüche gar nicht so blöd.

Aber den Zaster und die Marie werden wir vorsorglich schon herrichten.

Kommentare   

+3 #5 aurum 2017-01-20 11:23
Das Lachen ist uns schon lange vergangen. Auch schon während der Zeit unter Erwins Gnaden. Die ÖVP geht eben den Weg aller "christlichen" Parteien, auch nicht schad drum. Wenigstens wurde sie nicht von der CIA gegründet.
Die Hanni wird es schon schaffen.
+6 #4 Resistance 2017-01-20 09:42
Über den Erwin wurden Bücher geschrieben, was soll man da noch sagen. Er hat das gemacht, was Landesfürsten eben so tun, wenn sie keine ernstzunehmenden Gegner haben. Seine Untergebenen im Landhaus werden aufatmen, denn als Chef soll er ja recht wirsch gewesen sein, was man so hört.
Dass die Hanni die nö. ÖVP in den Abgrund treiben wird, ist wohl klar, auch wenn der Fürst zu Radlbrunn noch aus dem Stillen heraus seine Fäden ziehen wird. Die Frage wird sein, ob uns das freuen soll, denn auf schwarz folgt ja bekanntlich rot/grün und ob das gut ist, bezweifle ich.
Wir erinnern uns noch gut an die Frau Ex - Innenministerin beim Bahnhofsklatschen und anschließendem Abtauchen und Beschwichtigen. Der Abgang war klassisch, ja geradezu Wehsely - haft. Wird die Luft dünn, schnell zum Versorgungsposten. Nur hat sie nicht mit dem raschen Abgang des "Don" gerechnet und steht wieder im Rampenlicht.
Aber keine Sorge, wenns schief geht. Ein Posterl bei Raiffeisen wird sich ausgehen.
+6 #3 JanCux 2017-01-19 16:31
zitiere Gustav:
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.


In Deutschland hat es auch schon begonnen. Doch frage ich mich : soll ich mich jetzt freuen, oder eher besorgt sein.
Denn"Ratten" suchen sich immer ein neues Betätigungsfeld um ihren Dreck zu verbreiten.... :cry:
+6 #2 Gustav 2017-01-19 16:00
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Einige haben die ÖVP anscheinend für unsinkbar gehalten, besitzen Privatstiftungen, also Rettungsboote, die Meisten aber nicht.

Die Nachfolgerin hat nichts. Weder Grips, noch gutes Aussehen, reden kann sie für eine Frau nicht sonderlich gut. Und sie bringt jedenfalls keine gute Einstellung zur Freiheit mit.
+8 #1 Loki 2017-01-19 13:20
Ab jetzt geht's bergab mit NÖ. Diese Tussi ist doch sooooooooooooooooooooo unfähig wie nur was.

Warum hat sie denn sonst das Innenministerium verlassen?!

Weil sie die Flüchtlinge so toll gemanagt hat???

Muhahahaha !!!!!!!!!!!!!!!

... weniger zu Lachen haben jetzt die Niederösterreicher...

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