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Wissenschaftler können nicht irren

Und die kleine Greta schon gar nicht. Es schneit nämlich überhaupt nicht. Alles nur Einbildung. Wer was anderes sagt ist ein Klimaleugner und wird ausgegrenzt. Gletscher schmelzen, die Eisbären verhungern und das Eis an den Polen verschwindet. Laut der Frau Professor, die täglich in der Krone schreibt, ernten wir bald Bananen. Dauert noch, sber kommt ganz gewiß. Eine Frau Professor kannicht irren!

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Die Verhunzung unserer Bundeshymne

 

Bei einer Burschenschaft war ich nie, bin auch jetzt bei keiner und da mein Studium schon länger vorbei ist – nämlich etwa sechzig Jahre – habe ich keine Chance mehr, bei einer Burschenschaft aufgenommen zu werden. Unter uns gesagt, ich strebe das auch gar nicht an.

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Sicherheit

45 gegen 9 Para – eine nie endende Diskussion

45 gegen 9 Para – eine nie endende Diskussion

 

Auf welcher Seite Cooper gestanden ist, habe ich gestern ausgeführt. Auf der Seite der 45er, später dann auf der Seite der 10 mm Auto. Er hatte viele Gründe dafür, auch seine reiche Erfahrung hat seine Ansichten bestätigt.

Die 9 Para zu bevorzugen, dafür gibt es einige Gründe. Die meisten aber haben mit der Sicherheit und der Qualität einer Verteidigungswaffe nichts zu tun. Tatsächlich geht es in der Regel um die Kosten. Die 9 mm ist eingeführt, sie ist billiger und auch leichter als die 45er und die 10 mm Auto und sie kann auch von weniger Geübten (den Damen) besser beherrscht werden. Und in das Magazin bringt man auch mehr Patronen hinein. Dazu wieder Cooper: Wer mehr Patronen im Magazin hat, der will auch mehr danebenschießen.

Alles Gründe aber keine wirklichen Argumente. Die Kosten sind im Vergleich zu anderen Aufwendungen beim Militär oder bei der Polizei völlig zu vernachlässigen und die Frage der Beherrschbarkeit könnte durch Unterweisung und Übung ganz leicht gelöst werden.

Entscheidend aber ist bei einer Verteidigungswaffe - und Polizei- und Militärpistolen sind Verteidigungswaffen und sonst nichts – die Wirkung im Ziel und auf das Ziel. Und die mangelhafte Wirkung im Ziel und auf das Ziel macht die 9 Para als Verteidigungswaffe bedenklich. Wer sich auskennt, nimmt was anderes.

Ich habe mich mit vielen Weltkriegsteilnehmern unterhalten. Leute, die an der Westfront wirklich im Einsatz gewesen sind. Die aber haben ihre 08 gegen die Government getauscht, wenn sie die Möglichkeit dazu hatten. Und die Möglichkeiten dazu gab es, weil die Amerikaner Waffen für die Resistance mit Fallschirmen abgeworfen haben, die aber meistens nicht bei den Franzosen sondern bei den Deutschen gelandet sind. Die Praxis hat also die Antwort darauf gegeben, was besser oder geeigneter gewesen ist. Die Munitionsversorgung war auch kein Problem, zumal man bei einer solchen Verteidigungswaffe ohnehin nicht unnötig viel Munition mitführt.

Das hat sich aber auch heute nicht geändert. Wer sich verteidigen muß, der muß das nehmen, was dafür am geeignetsten ist und nicht das, was der Staat ihm deshalb zuteilt, weil er an der Sicherheit seiner Staatsdiener sparen will. Umsomehr aber gilt das für jemanden, der sich das Beste kaufen möchte und das mit seinem eigenen Geld tun muß, denn es geht um sein eigenes Leben, um das Leben seiner Familie und da sollte man nicht sparen.

Die Diskussion um die Polizeipatrone 7,65 mm ist längst beendet. Gott sei Dank. Es ist aber nicht die 357 Mag geworden, die sich damals der unvergessene „Revolverhofrat“ Lichal vorgestellt hat, sondern eben die schwächliche 9 Para. Nur die Cobra hatte damals vorübergehend diese Patrone eingeführt gehabt, sie ist auch längst zur 9 Para bekehrt worden. Logistisch gut, logisch aber nicht.

 

Das Waffengesetz bringt es an den Tag

Das Waffengesetz bringt es wie kein anderes Gesetz an den Tag, daß wir von Idioten regiert werden.

Erstes Beispiel: Das Verbot der Pumpgun. Eine Waffe, die wie keine andere zur Heimverteidigung geeignet gewesen wäre, ist in Österreich eine verbotene Waffe. Einmalig auf der ganzen Welt. Auf Grund der EU-Richtlinie wäre das zwar eine Waffe der Kategorie B, sie ist in Österreich aber total verboten. Sinnlos und blöd. Für die Sicherheit hat das natürlich nichts gebracht, wohl aber für das Ego einzelner Politiker, hier für den Erhard Busek von der ÖVP.

Zweites Beispiel: Polizisten kriegen zwar jetzt einen Waffenpaß, aber nur beschränkt auf das Kaliber 9mm. Gibt es auch sonst nirgends. Hier war die SPÖ schuld daran und die ÖVP hat brav koalitionstreu bei der Trottelei mitgemacht.

Aber jetzt wären die Karten neu gemischt und das Innenministerium käme – wenn es denn wahr wäre – in vernünftige Hände. Wir werden ja sehen, ob hier wirklich die Idioten weiterregieren.

Kommentare   

+3 #18 schraberger, wien 2017-12-10 19:04
zitiere Georg Zakrajsek:
Wenn schon unsere blöden Politiker den WP für Polizisten auf 9mm beschränken, sollte sich der Private wenigstens kaufen dürfen, was er will. Noch geht es!

Ich von der 9mm auf die .357 SIG umgestigen !
+3 #17 schraberger, wien 2017-12-10 19:00
Ich muß mich auch wieder einmal melden.
Natürlich lese ich die Querschüsse regelmäßig.
Kommentare dazu abzugeben fällt mir schwer, ich müßte wie auch heute unserem "Z" nämlich immer zustimmen.
Das ist billig und liegt mir nicht so recht.
Zu der Kaliberdebatte aber möchte ich trozdem bemerken, dass es "wunderbare" Munition z.B, von Federal für die .45er gibt:
Um nur eine Sorte Munition zu nennen:
Personal Defense mit Low Recal.
Also auch eine Munition für Damen die starken Rückstoß nicht so schätzen, aber damit schneller wieder das Ziel erfassen können.
Federal hat für Munition zum Selbstschutz alle Überlegungen berücksichtig, die man aus der Praxis des FBI der CIA und Sondereinheiten kennt.
Die Geschosse haben keinen Hohlspitz der durch Kleidung verstopft werden könnte und bringen trotzdem durch aufpilzen die gewünschte Stopwirkung.
Was will man mehr?
+4 #16 Georg Zakrajsek 2017-12-10 18:35
Wenn schon unsere blöden Politiker den WP für Polizisten auf 9mm beschränken, sollte sich der Private wenigstens kaufen dürfen, was er will. Noch geht es!
+4 #15 Tecumseh 2017-12-10 17:24
zitiere Jokl:

Ach ja, "Mannstoppwirkung" bedeutet, daß der Gegner nach dem er getroffen ist, möglichst in seinen Aktionen SOFORT gestoppt wird.


Ganz genau!
Habe ich irgendwo gelesen. Könnte sogar bei S. Hübner gewesen sein. Ich lese sehr viel und da ist mir die Quelle nicht immer in Erinnerung.
Also, es muß auf den Philippinen gewesen sein, da hatten die Amerikaner Probleme mit den Eingeborenen. Die Ami waren mit .38er Geräten ausgerüstet. Die aufgeputschten Eingeborenen wurden, nach dem sie getroffen waren, auch zu ihren Ahnen versammelt. Aber erst 10 sec. nach dem sie den Schützen erschlagen hatten.
Und die Moral von der Geschichte? Die Amerikaner kehrten reumütig zu ihrer geliebten .45er zurück!
+4 #14 Loki 2017-12-10 16:59
Wenn man eine Glock 34 im Kaliber 9 mm und eine Glock (NR hab ich vergessen, da nur Leihwaffe) mit 45 ACP zum Vergleich schiesst, dann fällt auf, daß der Rückstoß bei der 45er vieeeel weniger ist. Fragt meine eher zart gebaute Tochter - die war nämlich mit Papa auf dem Schießstand.

Aus der Literatur weiß man, daß die 9 mm Vollmantel eher durch das Ziel durchgeht. Das heißt die "Mannstoppwirkung" ist geringer, da die Energie im Zielkörper nicht vollständig abgegeben wird. Das wiederum ist bei der 45er der Fall. Okay, der einzige Nachteil ist, daß die 45er etwas schwerer und unhandlicher ist.

Meines Erachtens ist die 45er Glock die ideale Polizistenwaffe. Gerade für Frauen super geeignet.

Ach ja, "Mannstoppwirkung" bedeutet, daß der Gegner nach dem er getroffen ist, möglichst in seinen Aktionen SOFORT gestoppt wird.

Sterben kannst von beiden Kalibern. Da reicht eine Flobert Patrone.
+4 #13 Martin Q. 2017-12-10 14:25
#7 Tecumseh
Es ist generell schwierig eine allgem. gültige Aussage über alle Pistolen eines Kalibers zu tätigen.
Es gibt giftige und weniger giftige. Hat eben weniger mit der Mun zu tun als mit dem Werkzeug daß sie abschießt. Moderne Polymerwaffen neigen eher zu Hochschlag als massive Vollmetallwaffen. Nicht nur weil letztere generell schwerer sind, sondern weil auch die Gewichtsverteilung günstiger ist: überall schwer und nicht wie die Plastikdinger oben schwer (Schlitten, Lauf) und unten leicht (Griffstück).
Doch selbst bei ungünstigeren unten-leicht-Dingern wie z.B. meiner P99 lässt sich der Hochschlag mit einem DPM recoil-reduction-system doch merklich beeinflussen.

Wenn man also nicht Äpfel mit Birnen vergleicht, so denke ich, wird kaliberübergreifend der Unterschied in der "Bissigkeit" auch nicht so gravierend sein - und wenn dann nur zu Gunsten des schwächeren Kalibers.
+5 #12 Martin Q. 2017-12-10 12:56
zitiere Muster Maxmann:
..Mit der ach so schlechten 7,65 wurde flüchtenden Ganoven ganz gezielt in die Beine geschossen.

Auch in einer Selbstverteidigungssituation immer auf die Beine zielen!
Also Jochbein, Nasenbein, Stirnbein,...
+5 #11 Tecumseh 2017-12-10 12:16
Das ist ja wie bei den Zeissianern und den Leitz Gläser Freunden.
Da gingen steinalte Freundschaften zugrunde!

Sagt der Zeiss Glas-Anhänger zu seinem Freund. "Gestern hab ich mit meinem Zeiss Glas zu Dir ins Schlafzimmerfenster geschaut und da hab ich Dich mit Deiner Frau beim Hopsasa gesehen!
Sagt der Leitz Glas-Anhänger:
"Und siehst, wennst ein Leitz Glas gehabt hättest, hättest geseh'n, daß es Deine Frau war"!
Es darf gelacht werden! :lol:
MfG.
+4 #10 Michael Heise 2017-12-10 09:19
Die 9er wird in 25 Jahren noch NATO Standard sein. Die Summe Beherschbarkeit, Reichweite, Magazinkapazität, Schießen durch die Deckung, Preis/ Verfügbarkeit von Sondergeschossen etc., ist bei einer ausgesprochenen Nahkampfwaffe nach wie vor unschlagbar.

Das größte Verbrechen am Soldaten wird dagegen bald Geschichte sein:: Die völlig hirnverbrannte 5,56er wird nach + nach wieder der 7,62 × 51 weichen müssen! Bingo! Die Schlauköpfe mit den Ärmelschonern haben' s endlich begriffen...!
+6 #9 Resistance 2017-12-10 09:03
Das leidige Kaliberthema ist so alt, wie es Kaliber gibt. Eines nur dazu: Die 10mm Auto wurde ja in den 80ern als das Superkaliber in den USA eingeführt. FBI und andere Einheiten haben sich damit eingedeckt. Schnell ist man aber draufgekommen, dass diese Patrone viel zu stark war. Das Zauberwort heißt Überpenetration. Daraus wurde dann die .40 S&W, die in den Staaten lange im Einsatz war und noch ist. Aber auch hier tendierte man wieder zur 9 Para.
Es kommt immer auf den Einsatzzweck an. Und wenn von Soldaten gesprochen wird, die sich mit 45ern versorgt haben - auch in Vietnam hat man als GI gerne die AK 47 verwendet. Weil sie eine hervorragende "Brushgun" ist, heißt, man kann damit auch durchs Unterholz schießen und treffen, was bei der 5.56er recht schwer ist. Die lenkt ja schon ein kleiner Ast ab, was bei der 7,62er kein Thema ist.
Dafür ist halt die 5.56er zielgenauer, schneller zu feuern, weil wenig Rückstoß..., man könnte endlios gegenüberstellen...

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