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Zwei Forscher öffnen alles

Wie die "Krone" berichtet: Es wird keinen vierten Lockdown geben. Irgendwie schade, denn wir hätten uns schon so daran gewöhnt. So ganz ohne Lockdown ist das Leben öd und leer.

Aber wir haben hier zwei Forscher an der Front: einen Komplexitätsforscher namens Peter Klimek und einen Simulationsforscher Niki Popper. Das ist der Ungepflegte mit der wirren Frisur. Höchste Zeit also, daß aufgesperrt wird, denn der sollte dringend zum Frisör. Ob er dann gescheiter wird, kann keiner sagen, ist aber wurscht.

Also aufsperren, Herrschaften! Der vierte Lockdown bleibt uns laut "Krone" erspart. Was uns aber nicht erspart bleibt, ist diese Regierung.

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Der ist sicher sehr groß, nicht nur vom Alter her. Und studiert habe ich auch – sogar fertig mit Titel. Aber jetzt sind – oder waren - wir beide angeklagt, ich habe es schon hinter mir, meine Leser wissen das. Der Kanzler hat es aber noch vor sich mit allem drum und dran.

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Waffenrecht Österreich

Jeff Cooper und sein österreichisches Steyr-Scout

Jeff Cooper und sein österreichisches Steyr-Scout

 

Lange hat Jeff Cooper über sein Konzept eines Scout-Gewehres nachgedacht. Verwirklichen konnte er es schließlich in Österreich – das war das Steyr-Scout. Anerkennenswert, wie man bei Steyr den Ideen Coopers gefolgt ist. Und das Scout gibt es immer noch. Es sollte in keinem Haushalt fehlen, das meine ich. Ich habe zwei davon (308 und 376), eines davon gehört meinem Sohn.

Cooper wollte ein Gewehr schaffen, das leicht, kurz, handlich ist und eine wirksame Patrone verschießt. Das ist ihm gelungen und das Scout ist bisher das beste aus dieser Konzeption, obwohl die Idee dazu auch von anderen Firmen umgesetzt worden ist, Ruger zum Beispiel.

Wie der Name schon sagt, ein Gewehr für einen Scout, einen Soldaten, der allein auf sich gestellt, Aufgaben eines Spähers und Einzelkämpfers zu erfüllen hat. Wenn man es genau nimmt, das, was  ein Jäger normalerweise auch macht. Bei unserem Heer ist es natürlich nicht eingeführt, wir haben ja andere Sachen auch nicht.

Also, die erste Idee dazu: Kaliber 308, zwei Magazine zu je 5 Schuß, eins davon im Schaft, ein klappbares Zweibein, Zielfernrohr mit weitem Abstand vom Auge und ein Repetierer, kein Halbautomat. Gewicht nicht über 3 kg. Wichtig war auch die Ching-Sling, die einen stabilen Anschlag beim freihändig Schießen gewährleistet.

Ein wirklich ideales Scout-Gewehr, das Cooper hier gelungen ist und Gratulation auch der Firma Steyr.

Das Scout habe ich viel in Afrika geführt, auch das Nachfolgemodell mit dem Kaliber .376 Steyr. Die Freunde, die mit mir gejagt haben, wollten das alle haben, ganz besonders das 376er, das Cooper gerne als „Dragoon“ bezeichnet hat. Eine ganz wunderbare Patrone.

Wie es scheint, hat aber die Fa. Steyr das Gewehr nicht wirklich geliebt, die diesbezügliche Vermarktung war ein Jammer. Ich glaube, daß man das in den USA gar nicht ernstlich angeboten hat und in Afrika auch nicht.

Ich hatte damals ein eher ernüchterndes Gespräch mit Jeff als er die .376 entwickelt hat. Hirtenberger sollte die Patrone zuerst produzieren, war aber nichts, jetzt produziert Hornady. Seinen bitteren Kommentar dazu erspare ich uns und auch den österreichischen Firmen.

Steyr hat dann die .376 überhaupt aus dem Scout-Programm genommen und dafür eine .223 produziert. Was soll man dazu sagen? Steyr sagt, die Patrone wäre den österreichischen Jägern zu heftig gewesen. Na Ja. So sind sie halt, die österreichischen Jäger.

Noch ein Nachtrag dazu: Als Cooper 2006 gestorben war, habe ich bei der Firma Steyr vorgesprochen und gemeint, man möge doch ein Steyr-Scout-Commemorative herausbringen, so mit Plakette, Schriftzug und Luxusausstattung, wie man es halt alle Jahre bei Winchester macht.

Der Verantwortliche damals (den Namen sage ich nicht): „Wer soll denn des kaufen?“

Antwort: In den USA kannten ihn Millionen Schützen, er war ja schon zu Lebzeiten eine Legende. Hunderttausende, die sich mit dem berühmten Gewehr gerne an Cooper erinnert hätten. Aber: so ist halt Österreich. Verkaufen will man nicht so wirklich gerne.