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Der Baby-Elefant ist gewachsen

Natürlich wächst der. Ein so ein Baby-Elefant bleibt ja nicht wirklich gleich groß - er wächst. Inzwischen ist er schon zwei Meter lang und ein Ende ist noch immer nicht in Sicht. Wenn man einen wirklich erwachsenen Elefanten hernimmt, können es ja fünf Meter auch werden.

Ob das auch der Anschober weiß? Ein Besuch in Schönbrunn kann helfen. Aber Vorsicht beim Affenkäfig! Abstand halten!

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Die Medienkultur ist uns ausgegangen

 

Manche meiner Leser wissen noch, daß ich einmal Präsident des Vereins für Medienkultur gewesen bin. Lange her. Gegründet wurde der Verein von Dr. Herbert Kohlmaier, ein ziemlich bedeutender ÖVP-Politiker damals. Als er als Präsident aufgehört hat, hat er mich gebeten, sein Nachfolger zu werden. Habe ich gemacht, aber aus dem Verein wurde nie wirklich was und jetzt ist er zum jammervollen Propagandisten des ORF geworden und läßt sich vom Professor Hausjell Vorträge halten.

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Jagd

Jetzt geht es los mit dem Waffenpaß für Jäger!

Jetzt geht es los mit dem Waffenpaß für Jäger!

 

Eine Angelegenheit, die schon lange kocht. Seit 2000 „gehört“ das Innenministerium der ÖVP und seit 2000 ist es für uns Jäger immer schlechter geworden. Jetzt kriegen wir Jäger überhaupt keinen Waffenpaß mehr, was früher (zur Zeit Schlögls etwa) überhaupt kein Problem gewesen ist.

Aber: die ÖVP wollte nicht und besonders schlecht war es unter der Innenministerin Mikl-Leitner, die überhaupt kein Verständnis für die Jäger gezeigt hat. Jetzt will sie aber in NÖ auch die Stimmen der Jäger bekommen und vielleicht kriegt sie von manchen auch einige. Die anderen sollte sich aber daran erinnern wie es bisher gewesen ist. Die „Jägerpartei ÖVP“ hat nämlich für uns Jäger überhaupt nichts gemacht.

Jetzt aber geht es aus einem anderen Ton und die FPÖ macht etwas. Hier deren Aussendung, die man sich wirklich zu Gemüte führen sollte – bevor man zur Wahl in NÖ geht.

 

 

FPÖ-Politiker brachten wichtige Anliegen der Jägerschaft beim Innenminister vor

 

FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz und der Kärntner FPÖ-Landesrat Gernot Darmann trugen am 23. Jänner wichtige Anliegen der Jägerschaft an den neuen Innenminister Herbert Kickl heran. Konkret geht es um die Ausstellung von Waffenpässe für Jäger sowie um die Möglichkeit der Verwendung von Schalldämpfern für alle Jäger. Kickl versprach, eine Umsetzung dieser Wünsche im Rahmen der bevorstehenden Novelle des Waffengesetzes zu prüfen.

In den §§ 21 und 22 des Waffengesetzes sind die Voraussetzungen festgelegt, unter denen ein Jäger einen Waffenpass für Waffen der Kategorie B (also Faustfeuerwaffen, Repetierflinten und halbautomatische Schusswaffen) zu erhalten hat. Wird der Bedarf nachgewiesen, hat die Behörde einen Waffenpass auszustellen. Die Tatsache, dass ein Jäger einen Bedarf hat und diesen auch nachweisen kann, ist unstrittig. Jedoch werden auf Basis der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH) vom 21. Jänner 2015 derzeit von den Waffenbehörden keine Waffenpässe an Jäger – mit Ausnahme der Jagdschutzorgane – ausgestellt. Dies sorgt schon seit längerem für Aufregung innerhalb der Jägerschaft.

Gernot Darmann hat in dieser Angelegenheit bereits am 18.9.2015 eine Parlamentarische Petition vorgelegt. „Hier liegt de facto eine Gesetzesänderung im Verwaltungswege vor. Dies ist in einem Rechtsstaat nicht zu akzeptieren. Es wäre daher nötig, den Willen des Gesetzgebers zu konkretisieren, sodass Waffenpässe für Jäger – wie es der Absicht des Gesetzgebers entsprach – auch wieder ausgestellt werden.“

Ein weiteres Problem stellt § 17 Abs. 3a des Waffengesetzes in Bezug auf die Verwendung von Schalldämpfern dar. Mit dieser Änderung im Waffengesetz ist es Forstbetrieben nunmehr möglich, für jagdausübungsberechtigte Mitarbeiter (Arbeitnehmer, Förster, Aufsichtsjäger, etc.), ein Ansuchen an die Waffenbehörde zur Verwendung von Schallmodulatoren, aus Gründen des Schutzes der Gesundheit der Arbeitnehmer, zu stellen. Die Verwendung eines Schallmodulators für alle Jäger ist allerdings derzeit noch nicht möglich. Im Waffengesetz wäre nämlich dafür erst vorzusehen, dass jeder (aktive) Jäger, der auch nachweislich die Jagd ausübt, an die Waffenbehörde aus gesundheitlichen Gründen einen Antrag zur Verwendung von Schallmodulatoren im Hinblick auf den verpflichtenden Abschuss von Wild stellen kann. „Vor dem Hintergrund, dass ein Jäger dieses Recht bereits erfolgreich beim Landesverwaltungsgericht Niederösterreich eingeklagt hat, erscheint eine Änderung hier sinnvoll und geboten“, so FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz.

Innenminister Herbert Kickl versprach, die Anliegen im Sinne der Jägerschaft zu prüfen. Gelegenheit zur Umsetzung gäbe es im Rahmen der bevorstehenden Waffengesetznovelle, die ohnehin aufgrund der verpflichtenden Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie nötig ist.

 

„Prüfen“ heißt aber beim Kickl wahrscheinlich nicht so wie es bei der ÖVP immer geheißen hat: „Auf die lange Bank schieben und die Leute deppert sterben lassen“ sondern ich glaube, daß jetzt wirklich was passiert.

Kommentare   

+1 #17 aurum 2018-01-31 13:07
zitiere Georg Zakrajsek:
Die Jäger sind jetzt einmal dran (das hat auch mit der Wahl in NÖ zu tun), aber weder die Sportschützen noch die Sammler werden vergessen. Verlaßt Euch drauf!

Ihr Wort in Gottes Ohr! Ich kanns nicht mehr glauben. Die Blauen lassen sich ja auch laufend die Leute aus den eigenen Reihen rausschießen.
+1 #16 LA-LE 69 2018-01-25 19:13
Zitiere Eichhörnchen.

Durch Wahlen oder durch das Verfassen von Kommentaren auf Internetplattformen wird man dieses Problem nicht lösen können.

Gerade heute habe ich gelesen, dass die neue Bundesregierung den Beitritt Bulgariens zum Schengenraum forcieren will. Nun, Bulgarien grenzt an Griechenland und die Türkei. Wenn dann noch Rumänien zu Schengen kommt, dann ist die durchgehende Verbindung von der Türkischen Grenze bis Österreich / Deutschland ohne jegliche Kontrolle Wirklichkeit geworden.
https://philosophia-perennis.com/2018/01/24/kurz-balkanroute/

Dann ist eines der Ziele des"Hooton Plans"erfolgreich beendet.Mit Hilfe der EU-Marionetten für die"Eliten"eine leichte Übung.
+3 #15 Georg Zakrajsek 2018-01-25 17:14
Die Jäger sind jetzt einmal dran (das hat auch mit der Wahl in NÖ zu tun), aber weder die Sportschützen noch die Sammler werden vergessen. Verlaßt Euch drauf!
+3 #14 silverstar 2018-01-25 15:45
@ Dr. Z

Nach den Kommentaren und Aussagen in diversen Blogs sieht es ganz danach aus als würden die Sportschützen und Sammler wieder mal auf der strecke bleiben und die Jäger ihre Schäfchen ins trockene bringen ! Vorallem die "üblichen Verdächtigen" unserer Ex "Interessensvetretung flöten nur von den tollen errungenschaften für die Jägerschaft ! An Verhandlungen zu Gunsten aller LWFFB hört man überhaupt nichts ! Das scheint auch nicht im Sinne der Verhandler zu sein ! Aber vielleicht täuscht mich mein Gefühl
+4 #13 Gustav 2018-01-25 11:59
Wir haben doch das ZWR, es hat viel gekostet, insbesondere Nerven und Steuergeld, für die Sicherheit im Land hat es nichts gebracht.

Warum verwenden wir das ZWR also nicht einfach im positiven Sinne? Schluß mit den ganzen Anträgen und Genehmigungen, der ganzen, wirklich mehr als unnötigen Bürokratie. Wer eine gültige Jagdkarte, einen WP oder WBK beim Waffenhändler vorweisen kann, der kann auch Schalldämpfer erwerben. Der Händler trägt den Kauf in das ZWR ein. So weiß man auf Knopfdruck wer einen Schalldämpfer hat.

Das ZWR ist auch das beste Killerargument gegen die Stückzahlbeschränkung. Alles ist im ZWR registriert. "Auffällige" Einkäufe kann man bestimmt mit einem Alert versehen, damit ein Mitarbeiter nachsehen kann, also z.B. wenn jemand auf einmal 100 Glock 17 erworben hat. Wird wahrscheinlich nie vorkommen, aber Grenzfälle wären abgedeckt.

Die Regierung will weniger Bürokratie, dort wo es Sinn macht. Also bitte!
+6 #12 Walter Murschitsch 2018-01-25 09:55
zitiere LA-LE 69:
zitiere Georg Zakrajsek:
Wir werden ja sehen!


Was macht eigentlich der von den Toten auferstandene Landesjägermeister für diejenigen die er eigentlich vertreten sollte?
Den ganzen Tag nur lächeln wird zu wenig sein.



Das ist ganz einfach :


Den ganzen Tag " GUT UND VIEL ESSEN ! " :D
+6 #11 Georg Zakrajsek 2018-01-25 09:35
Kommentar:

Die Jäger machen nichts. Es gibt aber einen, der was macht. Bitte um etwas Geduld!
+6 #10 Gustav 2018-01-24 22:32
Bisher, unter SPÖVP, war das Motto: So wenige Waffen in Privathand, wie nur möglich und das ganz offensichtlich ohne Rücksicht auf Verluste.

Ob sich das nun mit der neuen ÖVP und der FPÖ, die unter anderem das Innenministerium leitet, merkbar ändert, bleibt abzuwarten. Viel schlimmer geht es ja nicht mehr, wird stehen ohnehin praktisch vor dem Totalverbot, die Salami, von der Jahrzehnte lang scheibchenweise abgeschnitten wurde, ist nur noch ein kleiner Stummel.
+6 #9 Eichhörnchen 2018-01-24 22:00
zitiere LA-LE 69:
Wenn das kommt,können wir alle Debatten über den WP vergessen.Dann gilt nur mehr,Rette sich wer kann.Mit oder ohne WP.
http://www.krone.at/1622382

Das weiß ich schon seit 1 oder 2 Wochen als diese Neuregelung durch viele alternative Blogs und Medien ging.

Durch Wahlen oder durch das Verfassen von Kommentaren auf Internetplattformen wird man dieses Problem nicht lösen können.

Gerade heute habe ich gelesen, dass die neue Bundesregierung den Beitritt Bulgariens zum Schengenraum forcieren will. Nun, Bulgarien grenzt an Griechenland und die Türkei. Wenn dann noch Rumänien zu Schengen kommt, dann ist die durchgehende Verbindung von der Türkischen Grenze bis Österreich / Deutschland ohne jegliche Kontrolle Wirklichkeit geworden.
https://philosophia-perennis.com/2018/01/24/kurz-balkanroute/
+6 #8 LA-LE 69 2018-01-24 21:26
Wenn das kommt,können wir alle Debatten über den WP vergessen.Dann gilt nur mehr,Rette sich wer kann.Mit oder ohne WP.
http://www.krone.at/1622382

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