Kriminalität

Deutschland feiert einen Messermord

Deutschland feiert einen Messermord

 

Und zwar ausgiebig. Denn die deutsche Regierung hat im Gedenken und in Würdigung eines Messermordes, besser einer Messerabschlachtung, wobei zwei solcher Morde eben nur knapp mißlungen sind, ein großes Konzert veranstaltet.

Da ist also wirklich schön gefeiert worden, angeblich waren 65.000 Menschen bei dem Konzert, wo gut angepaßte, ausgesuchte Gruppen musiziert haben. Bezahlen mußte keiner was, Eintritt frei. Gut, umsonst war das natürlich nicht, denn die Musiker werden schon ganz schön kassiert haben und das ganze Drumherum hat auch gekostet. Natürlich dem Steuerzahler, denn wenn die Regierung etwa die Sause finanziert haben sollte, muß es ja erst wieder der Steuerzahler blechen.

Alle sind also zufrieden und Chemnitz hat gezeigt, wie entschieden man gegen rechts kämpft. Musikalisch.

Der eine Tote ist vergessen und wenn es noch ein paar mehr werden, macht es auch nichts, weil Musik keine Grenzen kennt und weder die Toten Hosen ihre Hosen verloren haben noch die Feine Sahne Fischfilet sich eine Fischvergiftung eingefangen haben.

Und so geht es lustig und fidel weiter im sächsischen Chemnitz, wo man, wie es heißt, Ausländer jagt und die Nazis regieren. Bis zum nächsten Messermord, der ja bestimmt bald wieder passiert. Aber sicher ist schon ein entsprechendes Konzert vorbereitet. Fendrich und Ambros sollen schon zugesagt haben.

 

P.S.: Bitte in Hinkunft um eine seriöse Unterweisung beim Hitlergruß, wenn es wieder ans Demonstrieren geht. Die Hand ist dabei nicht geballt sondern gestreckt, meine lieben Linken. Aber ihr seid es ja gewohnt.