Kriminalität

Herzlichst willkommen im Messerland!

Herzlichst willkommen im Messerland!

 

Fast jeden Tag wird einer abgestochen im Messerland Deutschland. Manchmal trifft es auch Frauen oder Mädchen oder Kinder. Mädchen sind ja besonders beliebt als Messeropfer, die laufen ja auch recht gerne ins offene Messer. Seltsamerweise freiwillig in den meisten Fällen. Opferfreudig zu sein ist ja eine recht verbreitete weibliche Eigenschaft. Und wer immer „Willkommen“ klatscht, verliert oft die gebotene Vorsicht.

In Österreich ist es nicht besser. Auch hier immer wieder Abgestochene. Die Täter sind recht oft psychisch gestört – da kannst halt nichts machen.

Die Deutschen haben ein sehr strenges Messerverbotsgesetz, die Engländer auch. Befolgen tun es allerdings nur diejenigen, die mit Messern ohnehin nicht umgehen können und auch gar nicht wollen. Und die anderen kümmern sich halt nicht darum, denn die Messermorde geschehen fast ausschließlich mit ohnehin verbotenen Messern.

Gesetz? Wurscht! Was zu beweisen ist.

Gegen ein Messer gibt es nicht viel. Man ist meistens schon tot, bevor man das richtig mitkriegt.

Beispiel: Ich hatte einen Klienten, den Edip Sekowitsch, ein recht angenehmer Mensch, gescheit, seriös, hat mich oft aufgesucht, habe für ihn rechtlich verschiedene Unternehmen betreut. Er war der „Stier von Serbien“, Boxer und hat es bis zum Weltmeister im Mittelgewicht gebracht. Respekt.

Also einer, der sich sicher verteidigen konnte und sich im Kampfsport wirklich gut ausgekannt hat. Dennoch: eines Abends hat ihn ein Tschetschene abgestochen. Einfach so. 5 Stiche, erledigt. Edip ist nicht dazu gekommen, sich zu verteidigen.

Was hilft gegen ein Messer?

Ein Gesetz jedenfalls nicht. Ein Messer auch nicht. Kampfsport, Training? Würde ich mich nicht verlassen, siehe Edip.

Aufpassen würde helfen, siehe Jeff Coopers Farbcode. Und wenn es so weit ist, eine großkalibrige Faustfeuerwaffe. Dürfen wir aber nicht. Unser Staat hat etwas dagegen, der will uns lieber als Opfer sehen.

Gut, bei den Tschetschenen hätten wir was machen können. Früher. Die Chance ist aber vorbei. Die sind alle schon da. Aber vielleicht wird es was mit der Waffe. Man sollte mit dem Innenminister reden.