Kriminalität

Kampf gegen die Gewalt - aber gegen wen?

Kampf gegen die Gewalt - aber gegen wen?

 

Das ist die Frage. Gewalt hat zugenommen, das steht überall in den Zeitungen und auch die Statistik bestätigt das. Soll seit etwa 2015 so sein und vor allem die Gewalt gegen Frauen ist hier das Problem.

Zuerst einmal sollte man fragen, wieso die Gewalt vor allem gegen Frauen so gestiegen ist. Die Antwort ist recht leicht: Weil sie sich weniger wehren können und sich auch weniger wehren. Frauen sind geborene Opfer. Wer eine Frau verprügelt, riskiert kaum etwas. Nicht einmal ein blaues Auge oder eine blutige Nase. Und niemand hilft einer Frau, niemand mischt sich ein. Wer will schon eine Auseinandersetzung, wo man selber recht leicht zu einem Opfer wird. Also läßt man es lieber bleiben.

Außerdem: Wann darf man helfen, wie darf man helfen und wer riskiert schon gerne eine „Notwehrüberschreitung“, wobei die Frage der Nothilfe ja auch noch im Raum steht, die aber recht problematisch ist.

Man darf auch nicht die „Kultur“ vergessen, sofern das eine ist, die das Schlagen von Frauen zu Erziehungszwecken billigt, sogar anordnet. Steht aber angeblich so in einem Buch, das ich selber nicht gelesen habe, wonach sich aber viele Menschen – Männer – richten, wie man hört.

Also nimmt die Gewalt zu: Im Kindergarten, in den Schulen, auf der Straße, in den Lokalen, vor den Lokalen. Wenn man den Medien glauben darf (und wer tut das nicht?) ist aber die Gewalt vor allem zu Hause zu Hause. Also sollte man nach diesen Erkenntnissen eher nicht zu Hause bleiben, sondern, wenn man eine Frau ist, in ein Frauenhaus flüchten, wo aber heutzutage schon ein ziemliches Gedränge herrscht. Übrigens: Kopftuch nicht vergessen, sonst wird man vielleicht gar nicht aufgenommen.

Da aber heute nicht nur zu Hause mit Gewalt bereichert wird sondern auch am Weg nach Hause oder am Weg von der Arbeit bleibt die brennende Frage offen, wo man denn heute noch sicher sein kann, soferne man nicht den oftmals illegalen Weg wählt, sich zu bewaffnen.

Davon darf ich aber dringend abraten, weil man dann vielleicht zwar nicht das Opfer eines Gewalttäters wird sondern das Opfer der heimischen Justiz. Also bleiben wir Opfer. So oder so. Immerhin sind wir schon lange so erzogen worden.