Kriminalität

Wir zahlen für die Mörder unserer Kinder

Wir zahlen für die Mörder unserer Kinder

 

Und nicht wenig. So etwa 5000 € monatlich kostet so ein junger Mann – streng unter 18, klar – und untergebracht ist so einer natürlich ohne Stacheldraht. Da wacht schon die Mikl-Leitner drüber, daß ein hoffnungsvoller, traumatisterter Afghane genügend Ausgang hat. Die hat ihn ja auch seinerzeit als Innenministerin hereingebeten.

Genug Ausgang hatte auch ein 17jähriger in Steyr, der ganz ohne Stacheldraht sogar im Zimmer einer jungen Frau, eines Kindes, mit freundlicher Duldung der dazugehörigen Familie nächtigen durfte und die dann am Morgen nicht mehr gelebt hat.

Nun gut. Ich bin Jurist und muß bei so einem Bericht besonders aufpassen. Daher die nachfolgende Klarstellung:

Ob das wirklich ein „Mord“ gewesen ist, kann man nicht so ohneweiteres sagen. Ich habe diese Einschätzung: „Mädchenmord“ aus der „Krone“, wo das in der Schlagzeile gestanden ist. Daher bin ich zitiermäßig aus dem Schneider.

Aber wäre ich der Verteidiger dieses „mutmaßlichen“ Täters, würde ich mir folgendes überlegen:

Mord war es nicht, höchstens Totschlag, außerdem könnte es doch auch ein Unfall gewesen sein (beim Liebesspiel mit Messern ausgerutscht) oder plötzliche, leicht erklärbare Erregung, wobei der Kulturkreis des Täters zu berücksichtigen wäre, der halt durch die zu Tage getretene Untreue oder von ihm vermutete Untreue des Opfers über die Maßen erregt worden ist. Natürlich ist auch die Vorgeschichte des angeblichen Täters zu werten, der ja Schreckliches auf seiner Flucht erlebt haben muß, bis er endlich im warmen Bettchen der Freundin gelandet ist. Und schließlich ist noch die Frage seiner psychischen Gesundheit, seiner Zurechnungsfähigkeit zu klären, wobei er ja bereits in den Zeitungen zur Genüge vor- und fern-begutachtet worden ist.

Also mehr als ein paar Monate werden es wohl nicht sein. Und nach der möglichen Unterbringung in einer Irren-Anstalt wird ihn dann ein Gutachter als gesund und geheilt erklären und ihn freilassen.

Und die nächsten Opfer warten schon. In den Schulen, in den Heimen und die Eltern der künftigen Opfer trainieren schon Verständnis und Entgegenkommen, gut beraten von den entsprechenden Fachleuten.

Schließlich ist ja auch Weihnachten und wir müssen daher an Betlehem denken, wo zwar keiner hingeflüchtet ist aber so genau wollen wir im Advent nicht sein.