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Kultur

Eine Sprachlehre für Journalisten

Eine Sprachlehre für Journalisten

 

Ich halte das weitgehend für sinnlos. Journalisten waren früher Studienabbrecher, dann Schulabbrecher und jetzt sind sie schon im Stadium der Kindergartenabbrecher angelangt. Und sollte sich einer über den Kindergarten, die Schule bis zum Studium durchgehangelt haben, dann sind das so Studienrichtungen wie Publizistik, Politologie und ein ähnlicher Schmarrn, den keiner braucht außer der Kern.

Aber ich versuche es immer wieder, also es geht los:

 

Heute drah‘ i mi ham!

Heute drah‘ i mi ham!

 

Auch ein Lied von Wolfgang Ambros. Ein Lied vom Selbstmord und so suggestiv, daß es der Rundfunk lange auf dem Index gehabt hatte. Ein gutes Lied, wie fast alles, was der Ambros je produziert hat. Das muß auch einmal gesagt sein, auch wenn der Mann heute leider ein Wrack ist, nicht nur körperlich.

Daß er auf die Regierung schimpft, schimpfen muß, wie auch die meisten anderen Künstler, Sänger, Schriftsteller es tun, weil sie ja davon leben müssen, daß sie schimpfen auf die Regierung, während die Opposition nicht mehr an den Fleischtrögen sitzt, was sie aber alle übersehen, das ist verständlich.

Kultur ist was für Trotteln

Kultur ist was für Trotteln

 

Es ist Festspielzeit und da bewahrheitet sich der obige Spruch auf das Traurigste. Man muß aber präzisieren: Kultur ist was für Trotteln, die andere Trotteln dafür bezahlen lassen können. Und das ist immer der Steuerzahler.

Ein Nachruf für einen Unbequemen

Ein Nachruf für einen Unbequemen

 

Stefan Weber ist gestorben, er war lange krank und viele meiner Leser werden ihn gar nicht mehr gekannt haben. Die Chaos-Rockband Drahdiwaberl hat er gegründet, geleitet und durch viele Skandale geführt. Ein Aufrührer, ein Unbequemer, ein – heute würde man sagen: Verhetzer. Aber immer lustig.

Mit seiner Musik habe ich nicht viel anfangen können, aber seine Auftritte habe ich jedesmal genossen.

Muttertag, bereichert

Muttertag, bereichert

 

Der Muttertag ist ja noch gar nicht so lange eine Institution. Dennoch feiern wir ihn gerne, auch wenn manche sagen, er diene nur der Geschäftemacherei. Das wäre aber dann bei Weihnachten und Ostern auch nicht anders. Sollen sie Geschäfte machen, wir wollen unsere Mütter eben feiern – der Umsatz sei ihnen vergönnt.

Alles Gute zum Geburtstag!

Alles Gute zum Geburtstag!

 

Chris Lohner wird heuer 75. Alle Achtung, die schaut aber gut aus! Ganz genau weiß ich aber den Geburtstag nicht, aber wir werden es schon erfahren und dann werden wir ganz herzlich gratulieren. Sie verdient sich das, vor allem, weil sie uns ja schon so lange begleitet und es war immer sehr erfreulich, schon seit dem Kottan.

Nachtrag zu einer Filmkritik

Nachtrag zu einer Filmkritik

 

Ich hoffe, daß viele meiner Leser meiner Anregung gefolgt sind und sich den neuen Bruce Willis angeschaut haben. Ich denke, daß der Film allen recht gefallen haben wird. Viele haben auch gleich die Parallele zu „Ein Mann sieht rot“ mit Bronson hergestellt, was ja zutrifft, weil der neue Film mehr oder weniger ein Remake ist. Aber Rachefilme sind ja meistens gut und wohltuend, weil sie eine Seite unserer Natur treffen, die heute zunehmend wegerzogen wird.