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Kultur

Eine Nackerte am Maturaball

Eine Nackerte am Maturaball

 

Nackerte bin ich gewöhnt. Als ich meinen 50. Geburtstag gefeiert habe, hat mir mein lieber Freund Schimanko – leider schon gestorben – eine riesige Torte liefern lassen. Die war aus Pappendeckel und heraus ist eine recht spärlich bis gar nicht bekleidete Dame gesprungen. Tusch! Wie man es in den Filmen sieht und ich habe mich sehr gefreut.

Bei meinem Siebziger ist eine Polizistin in Uniform erschienen und das war gar keine Polizistin sondern eine Stripperin. Wunderbar. Das hat meine herrliche Frau organisiert und die hat genau meinen Geschmack erraten.

Negerküsse und andere Grauslichkeiten

Negerküsse und andere Grauslichkeiten

 

Ich vermute, das Wort „Negerküsse“ ist sicher verboten. Man sagt jetzt anders dazu. Zumindest in Deutschland, wo man ja wirklich vorbildlich korrekt ist. Bei uns hat es einmal ein „Negerbrot“ gegeben, wegen der dunklen Schokolade, jetzt wahrscheinlich auch nimmer. Und irgendein inzwischen sicher rassisch Verfolgter oder hoffentlich schon Eingesperrter hat einmal gesagt, daß es nur deshalb weiße Schokolade gäbe, damit sich die Neger nicht in den Finger beißen.

Volksgesang und Bundeshymne

Volksgesang und Bundeshymne

 

Im ORF brachte mit dem „Schauplatz“ einen Bericht über den Sänger Andreas Gabalier. Ausführlich, aber nicht unbedingt objektiv. Etwas neidzerfressen, wie mir vorgekommen ist. Ob das eigentlich sein darf, daß einer, der kein Linker ist und volkstümlich singt, einen solchen Erfolg hat und so viele Leute begeistert, das geht dem ORF wirklich nicht ein. Das hat man in jeder Sekunde des Berichts merken können. Und die etwas gewöhnungsbedürftig aussehende „Expertin“ aus den deutschen Landen brachte auch nichts wirklich Erhellendes, kam aber viel zu oft ins Bild.

Eine Sprachlehre für Journalisten

Eine Sprachlehre für Journalisten

 

Ich halte das weitgehend für sinnlos. Journalisten waren früher Studienabbrecher, dann Schulabbrecher und jetzt sind sie schon im Stadium der Kindergartenabbrecher angelangt. Und sollte sich einer über den Kindergarten, die Schule bis zum Studium durchgehangelt haben, dann sind das so Studienrichtungen wie Publizistik, Politologie und ein ähnlicher Schmarrn, den keiner braucht außer der Kern.

Aber ich versuche es immer wieder, also es geht los:

 

Heute drah‘ i mi ham!

Heute drah‘ i mi ham!

 

Auch ein Lied von Wolfgang Ambros. Ein Lied vom Selbstmord und so suggestiv, daß es der Rundfunk lange auf dem Index gehabt hatte. Ein gutes Lied, wie fast alles, was der Ambros je produziert hat. Das muß auch einmal gesagt sein, auch wenn der Mann heute leider ein Wrack ist, nicht nur körperlich.

Daß er auf die Regierung schimpft, schimpfen muß, wie auch die meisten anderen Künstler, Sänger, Schriftsteller es tun, weil sie ja davon leben müssen, daß sie schimpfen auf die Regierung, während die Opposition nicht mehr an den Fleischtrögen sitzt, was sie aber alle übersehen, das ist verständlich.

Kultur ist was für Trotteln

Kultur ist was für Trotteln

 

Es ist Festspielzeit und da bewahrheitet sich der obige Spruch auf das Traurigste. Man muß aber präzisieren: Kultur ist was für Trotteln, die andere Trotteln dafür bezahlen lassen können. Und das ist immer der Steuerzahler.

Ein Nachruf für einen Unbequemen

Ein Nachruf für einen Unbequemen

 

Stefan Weber ist gestorben, er war lange krank und viele meiner Leser werden ihn gar nicht mehr gekannt haben. Die Chaos-Rockband Drahdiwaberl hat er gegründet, geleitet und durch viele Skandale geführt. Ein Aufrührer, ein Unbequemer, ein – heute würde man sagen: Verhetzer. Aber immer lustig.

Mit seiner Musik habe ich nicht viel anfangen können, aber seine Auftritte habe ich jedesmal genossen.