Kultur

Negerküsse und andere Grauslichkeiten

Negerküsse und andere Grauslichkeiten

 

Ich vermute, das Wort „Negerküsse“ ist sicher verboten. Man sagt jetzt anders dazu. Zumindest in Deutschland, wo man ja wirklich vorbildlich korrekt ist. Bei uns hat es einmal ein „Negerbrot“ gegeben, wegen der dunklen Schokolade, jetzt wahrscheinlich auch nimmer. Und irgendein inzwischen sicher rassisch Verfolgter oder hoffentlich schon Eingesperrter hat einmal gesagt, daß es nur deshalb weiße Schokolade gäbe, damit sich die Neger nicht in den Finger beißen.

Von all diesen Speisen und entsprechenden Witzen distanziere ich mich auf das entschiedenste und auch von diesen Verbalrassisten, weil ich ja mit jeder Faser meines Herzens politisch korrekt bin. Auch „Neger“ sage ich nicht mehr, seit mich der Presserat eindringlich ermahnt hat.

Aber von dem Video, das ich kürzlich gesehen habe, kann ich mich beim besten Willen nicht distanzieren. Das war widerlich, grauslich und übelkeitserregend.

Berliner Polizisten rappen da und zum Schluß werden die dunkelhäutigen Zuwanderer umarmt und abgeküßt. Wer einen guten Magen hat, kann sich das anschauen. Tim Kellner bringt das samt Kommentar.

Das ist das Ende. Das Ende der Kultur, das Ende der Selbsterniedrigung. Tiefer geht es nicht.

Ich hätte nicht gedacht, daß jemanden so etwas einfällt. Wer das gemacht hat, wer da mitgetan hat, muß vor den Vorhang. Diese Schande darf nicht vergessen sein.