Waffenrecht International

Wir wollen keine Freiheit mehr!

Wir wollen keine Freiheit mehr!

 

Das scheint die Parole der immer wieder gestarteten Schülerproteste zu sein, die anlaßbezogen für strengere Waffengesetze in den USA eintreten und dafür protestieren, zuletzt sogar mit einem Schülerstreik.

Natürlich ist so ein Schülerstreik was feines, weil man da nicht in die Schule muß und nichts zu lernen braucht. Hätte ich auch immer gerne gemacht, man hat uns aber nicht lassen.

Was man sich darunter vorzustellen hat, ist klar: Waffenverbote so wie etwa hier in Europa, noch besser wie bei den Nazis oder bei den Sowjets, auch der Mao oder der Pol Pot wären schöne Vorbilder. Die Genannten haben nämlich gleich wirklich umfassend alles verboten und es war daher wirklich friedlich in diesen Staaten. Keiner hat da aufgemuckt und Schulamokläufe hat es auch nicht gegeben. Ob man das in den Colleges oder High Schools  lernt, weiß ich nicht so recht, aber von irgendwoher müssen die jungen Leute das ja haben.

Also warten wir, was weiter geschieht. Wenn der nächste Massenmord in einer Schule stattfindet wird man das gleiche Spiel wieder vollführen. Und keiner wird sich darüber Gedanken machen, daß solche Vorfälle immer in den sogenannten „gun-free-zones“ passieren, wo es die Mörder leichter haben. und garantiert keiner zurückschießt.

Die Waffen sind schuld, weil damit geschossen worden ist. Wer aber damit geschossen hat oder wie man das verhindern könnte, das interessiert keinen. Und niemand fragt, wo etwa der good guy gewesen ist, der den bad guy an seinen Morden hindern hätte können.

Denn der good guy war in einer gun-free-zone wo es so friedlich zugeht, daß auch die good guys wehrlos sein müssen. Und die Toten aus der gun-free-zone werden dafür mißbraucht, damit man noch mehr solcher gun-free-zones schaffen kann. Den Toten wird es aber dann schon egal sein. Hauptsache schulfrei.