Waffenrecht International

Death by gun control - Waffenverbote töten

Death by gun control - Waffenverbote töten

 

Aaron Zelman und Richard W. Stevens, zwei Rechtsanwälte, haben dieses Buch geschrieben. Herausgegeben hat das die „Jews for the Preservation of Firearms Ownership Inc“, also eine jüdische Vereinigung, die für den legalen Waffenbesitz eintritt.

Die Juden haben es nämlich begriffen. Wahrscheinlich die einzigen, die imstande sind, aus der Geschichte zu lernen. Sie haben schmerzvoll gelernt, lernen müssen, daß die Entwaffnung dem Völkermord vorausgehen muß und auch immer vorausgeht, sonst funktioniert das einfach nicht. Seither sind die Juden in Israel bewaffnet, sonst gäbe es nämlich dort schon längst gar keine Juden mehr.

Und als die Nazis 1938 die Entwaffnung der Juden gesetzlich verfügten, war es an der Zeit für die Juden, aus Deutschland abzuhauen. Wer es begriffen hatte, ist davongekommen, wer diesem Staat weiter vertraut hat, eben nicht.

Das Buch stellt diese Gesetzmäßigkeit drastisch und eindringlich dar. Völkermord hat seine Regeln: Zuerst sind die Leute, die hat man ausrotten will zu definieren, dann zu diskriminieren und schließlich zu entwaffnen. Dann erst kann man sie umbringen. Ohne Entwaffnung geht gar nichts. Bewaffnete steigen nicht in Viehwaggons um damit nach Auschwitz fahren.

Lassen wir die Hunnen, den Dschingis Kahn und den Timur Lenk einmal beiseite und beginnen im 20. Jahrhundert:

Mit den Armeniern hat es da angefangen: Entwaffnet und ermordet. Es waren etwa 1,5 Millionen.

Dann die Bolschewiken: mehr als 20 Millionen.

Die Nazis: wahrscheinlich noch mehr.

Die Kommunisten: insgesamt viel mehr als 100 Millionen, in China, Kambodja und anderen Länder.

Eine grauenhafte Bilanz des Krieges der Staaten, der Machthaber gegen ihre eigenen Untertanen, gegen ihre Untertanen, denen sie vorher die Waffen weggenommen haben. Das waren auch keine Feinde, das war das eigene Volk.

Die Methodik der Entwaffnung ist auch immer gleich: Zuerst werden die Waffen registriert, dann werden Lizenzen ausgegeben. Anfangs machen die Leute da mit, es diene ihrer Sicherheit, wird gesagt. Dann aber werden die Lizenzen nach und nach widerrufen, immer mehr Waffentypen werden verboten. Machen kann man dagegen nichts, denn die Waffen sind ja alle registriert.

Also haben die Staaten ihre eigenen Bürger, ihre eigenen Untertanen ermordet, erschossen, vergast und verhungern lassen. Zu Hunderten Millionen. Und sie haben sie vorher entwaffnet, damit man das machen konnte. Und wie es scheint, gehen diese Millionen keinem mehr ab, denn man gedenkt dieser Opfer fast nicht mehr. Ausnahmen gibt es. Gott sei Dank.

Aber einen zweiten Aspekt gibt es, wo der Titel des Buches sich leidvoll bestätigt: Die Entwaffnung der eigenen Bürger ist nämlich inzwischen eine fast selbstverständliche Tradition der Gesetzgebung geworden.

Der Aufhänger dafür ist immer die Sicherheit. Also: Je weniger Waffen in privater Hand, desto sicherer ist eine Gesellschaft. Glaubt man. Dieser Trugschluß zieht sich durch die nationalen Gesetzgebungen der Zeit nach 1945. Das Gegenteil aber ist richtig. Denn der Teil der Bevölkerung, den solche Waffenverbote treffen ist der falsche. An solche Waffenverbote und sonstige strenge Regeln halten sich nämlich nur jene Teile der Bevölkerung, die von sich aus rechtstreu sind und die Gesetze üblicherweise befolgen.

Verbrecher oder Terroristen halten sich an solche Waffenverbote nicht. Nie. Es ist lächerlich, von jemanden, der die Gesetze ständig bricht zu erwarten, daß er sich ausgerechnet an ein Gesetz halten soll, das ihm seine Werkzeuge verbieten möchte, in der Hoffnung, damit seine Untaten zu verhindern. So dumm können wirklich nur Politiker sein und das Volk, das es glaubt.

Aber die braven Bürger glauben immer noch daran. Sie glauben auch daran, weil die UNO und vor allem die EU ständig propagieren, daß die Welt insgesamt friedlicher würde, wenn man nur die privaten Waffen aus der Welt schafft. Mit allen Mitteln. Von den Waffen in der Hand des Staates spricht dabei aber niemand. Von den Waffen, die für diese Millionen Toten verantwortlich waren und auch immer noch sind. Denn das Völkermorden hat immer noch Bestand. Aufhören wird das nie.

Mit dieser Realität leben wir. Die braven Bürger werden entwaffnet, die Verbrecher und die Terroristen kümmern sich nicht um Waffenverbote und „gun control“. Schöne Worte, die von naiven Dummköpfen gerne geglaubt werden, weil sie gut und vernünftig klingen, aber genau das Gegenteil bewirken.

„Death by gun control“. Juden haben das Buch geschrieben. Sie haben das Problem verstanden und die Antwort darauf mit Millionen Toten bezahlen müssen. Ob wir was daraus lernen werden, ist nicht sicher. Es hat vielleicht doch noch zu wenig weh getan.