Geschichte

Quo usque tandem . . .

Quo usque tandem . . .

 

„Wie lange noch . . .!“ Jeder kennt die wohl berühmteste Rede Ciceros gegen Catilina. Manche kennen sie sogar noch auf Latein. Für Nicht-Lateiner, also die meisten Richterinnen, die ja nicht einmal mehr Latein können und kennen und das Recht übrigens auch nicht, übersetze ich das:

„Wie lange noch, Catilina, willst Du unsere Geduld mißbrauchen?“Diese Rede war das politische Ende für den Catilina und seine Verschwörung.

Aber wir stehen heute vor einer Situation, wo nicht nur lateinische Sprüche unbekannt sind, sondern auch politische Verantwortung nicht mehr existiert. Und die Bürger haben keinen Cicero mehr, keinen Redner, der im Senat – sprich Parlament oder Bundestag – ausspricht, was in unseren Ländern schiefläuft, wie unsere Staaten von einer verantwortungslosen, böswilligen, ungebildeten, frechen Clique von korrupten Politikern in den Abgrund geführt wird.

Eine Verräterbande, die nicht einmal der Konstruktion einer Verschwörung bedarf, um all dies anzurichten, sondern die sich auf die Blödheit eines blinden und traumseligen Wahlvolkes verlassen kann, das nur mehr das glaubt, was ihm tagtäglich von einer gekauften Presse und dem grün-infiltrierten ORF vorgebetet wird. Die hüpfenden Mäderln sind ein Signal dafür, sie wären ein Signal, das man begreifen müßte, wenn man nicht zu blöd dafür wäre.

Es läßt sich leicht regieren mit diesen Untertanen. Einen Cicero wird man vergeblich suchen und wenn man ihn findet, werden die Leute wohl nicht auf ihn hören.