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Aufsperren - Zusperren

Man hat es sich ausrechnen können: Die Waffengeschäfte durften weiter offen haben. Entrüstungs-Sturm in den Medien: Die dürfen, die anderen nicht. Noch dazu Waffen! Möglicherweise kauft sich ein Terrorist ein Mordwerkzeug!

Aber dem wurde ein Riegel vorgeschoben. Offenhalten ja, aber nur die Jäger dürfen was kaufen, das sind ja die Guten, weil sie haben ein grünes Gwanderl an und sind ja immer recht brav gewesen.

Nur - die kaufen ja ohnehin nix. Ein paar Patronerln für die Treibjagd und das wars dann schon. Davon wird der Handel nicht fett und sperrt ohnehin gleich zu.

Also Zusperren - das ist das, was unsere Politik ohnehin am besten kann. Aufsperren, dann wenn die Wirtschaft ruiniert ist und es nur mehr Kolchosen geben wird. Hat ja bisher hervorragend funktioniert. Im Kommunismus. Aber das gefällt unseren Politikern und dem Volk ohnehin am besten.

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Akademiker wollen wir nicht

 

Klar. Denn unser Herr Bundeskanzler ist ja gar keiner. Und bei der Regierung schaut es auch traurig aus. Manche haben zwar einen Titel, Akademiker sind sie aber deshalb noch lange nicht. Denn zum Akademiker gehört ja mehr als ein bloßer Titel, der heutzutage ja sehr freiwillig und taxfrei verteilt wird, nachgeschmissen sozusagen. Kaufen kann man übrigens auch. Ein Blick in die traurige Runde der Politiker genügt.

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Jagd

In den Ewigen Jagdgründen sehen wir uns wieder

In den Ewigen Jagdgründen sehen wir uns wieder

 

Ich hoffe das. Gerade ist wieder ein alter Jagdfreund gestorben. So traurig ein solcher Tod auch sein mag, der Tod eines Jägers hat immer auch etwas Tröstliches, etwas Hoffnungsvolles. Denn im Glauben des Jägers, ganz gleich, welcher Religion er auch sonst angehört, gibt es immer auch die Vorstellung von den „Ewigen Jagdgründen“. Ich glaube jedenfalls daran und ich weiß, daß viele meiner Jagdfreunde insgeheim daran denken und darauf hoffen, daß es solche Jagdgründe geben möge, ein Reich nach dem Tod, wo alles noch in Ordnung ist, die Natur und die Tierwelt und wo man mit Lust und Liebe jagen kann.

Ein alter lieber Jagdfreund ist gestorben, ich habe es schon gesagt und ich trauere mit ihm und seiner Familie. Schöne und interessante Jagden in Afrika haben uns verbunden und wunderbare Erlebnisse beschert.

Hans Widhofner war aber nicht nur ein Jäger, er war auch hoher Offizier (Brigadier), hat in allen Teilen der Welt im Rahmen der UNO Dienst getan. Viele sollten sich noch an ihn erinnern, denn er hat auch das Scharfschützenwesen beim österreichischen Bundesheer wiederbelebt und ganz entscheidend an der Schaffung des immer noch berühmten SSG 69 mitgewirkt, das viele von uns auch heute noch schätzen. Dafür ist ihm zu danken im Namen aller Schützen.

Seine Geschichten über das Heer hat er in einigen Büchern niedergelegt, die allesamt sehr lesenswert waren. In der HGM-Bibliothek kann man das wahrscheinlich noch bekommen. Ich kann mich noch an gemütliche Abende in Namibia erinnern, wo er nach dem Verzehr eines köstlichen Oryx-Steaks im Scheine des Kreuz des Südens aus seinen Büchern vorgelesen hat. Lustige und besinnliche Geschichten aus der Militärzeit.

Schließlich denke ich, daß Hans auch einen großen Anteil daran gehabt hat, daß mein Sohn die Offizierslaufbahn eingeschlagen hat. Dafür bin ich immer noch dankbar und ich weiß, daß mein Sohn immer mit großer Hochachtung von seinem „großväterlichen“ Freund gesprochen hat und recht stolz auf diese Bekanntschaft gewesen ist.

Mein lieber Hans, Du bist von uns gegangen, vorausgegangen in die Ewigen Jagdgründe. Dort werde ich Dich, wenn auch ich mich einmal verabschieden muß aus dieser Welt, sicher wiederfinden. Weidmannsheil!

Kommentare   

+1 #1 Tecumseh 2019-12-19 15:03
Zitat:
Ich hoffe das.
Es ist ein großer Trost, wenn man an das glauben kann!!!
Ich will nicht sagen, daß ich an das nicht glaube, aber ich bin doch etwas skeptisch!!!
Daher tue ich mir auch sehr schwer mit dem Abschied von einem lieben Menschen!
Ich kann nur sagen, selig die, die glauben!!!

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