Migrantisches

Ja, auf der See, da ist was los!

Ja, auf der See, da ist was los!

 

Zu Zeiten der „christlichen Seefahrt“ hat man keine Frauen aufs Schiff gelassen. Aus gutem Grund. Aber jetzt gibt es sie, sogar eine „Kapitänin“ ist uns da beschieden worden. Sie bringt Neger aus Afrika nach Europa. Den Lohn dafür hat sie wahrscheinlich schon kassiert, außerdem gibt es ja eine gut funktionierende Spendenindustrie, man braucht sich also keine Sorgen zu machen.

Die Zeit der Sklavenschiffe ist zwar schon vorbei, wir kennen die grausame Geschichte. Viel geändert hat sich aber nicht. Nur daß halt jetzt wir die Sklaven, die Steuersklaven, geworden sind, von deren Geld die dunklen Herren auf den bunten Booten leben.

Das „schwarze Elfenbein“ bringt Geld, viel Geld und wenn der Salvini die Kapitänin jetzt einsperrt, macht es ihr nicht wirklich was. Die Jubler stehen schon bereit, ein entsprechender Menschenrechts-Preis ist sicher schon in Vorbereitung.

Das Geschäft mit schwarzer Haut wird weiter funktionieren, weil es immer schon funktioniert hat. Abnehmer gibt es genug und der Staat hat längst die Stelle der Sklavenhändler übernommen. Ist einfacher und risikoloser.

Einen wesentlichen Unterschied gibt es aber: die „Sklaven“ werden nicht eingefangen, denn sie zahlen selber dafür, in das gelobte Land gebracht zu werden, wo es keine Plantagen gibt, auf denen man schwer arbeiten muß, sondern für das bloße „Dasein“ und „Angekommensein“ gefüttert, bekleidet und behaust wird.

Ein dreifach Hoch der Kapitänin also.

P.S.: Wer das schöne Lied, von der See, wo was los ist, kennt, der weiß, was mit dem Kapitän passiert und dem Matros‘. Bitte nicht singen! Äußerst unpassend.