Migrantisches

Badeschluß

Badeschluß

 

Der Sommer war wirklich heiß. Sogar die Kromp-Kolb hat möglicherweise geschwitzt und den Untergang der Welt wieder einmal und täglich in der „Krone“ vorhergesagt. Angeblich der zweitheißeste Sommer aller Zeiten oder auch nicht – je nachdem wo man halt mißt. Und wie es scheint, mißt man eben dort, wo es am heißesten ist und der Kromp-Kolb taugt.

Jetzt aber wird es wieder kalt, herbstlich halt und die kleine Greta ist noch immer in New York, wo sie keiner kennt und sie nicht weiß, wie sie wieder zurückkommt, so ohne Segler. Wobei ich erfahren habe, daß diese Greta-Segler ein Budget von 100 Millionen Dollar im Jahr haben sollen, sonst geht sich das nicht aus mit dem Klimaschonen. Wurscht, ich zahl‘s ja nicht, vorläufig nämlich nicht sondern erst dann, wenn die CO2-Steuer kommt.

Es ist also Zeit, Bilanz zu ziehen beim Bäderbesuch. Die müssen ja wie verrückt verdient haben, wo es doch so heiß gewesen ist. War aber nicht so. Die Leute sind nicht in die Bäder gegangen, die Zahlenden nämlich nicht, die anderen schon und genau das waren die, weswegen die anderen nicht hingegangen sind.

Man hört inzwischen, daß es für die Bäder doch nicht so heiß gewesen sein soll und die vielen fröhlichen jungen Männer sollen nicht schuld daran gewesen sein, daß die Leute dem Badevergnügen fern geblieben sind.

Wie man es nimmt. Die Saison ist zu Ende und die kleine Greta wird auch bald wieder da sein. Und wenn man am Freitag nicht in die Schule geht, könnte man vielleicht ins Bad gehen.