Militär

Das Bundesheer hat kein Geld

Das Bundesheer hat kein Geld

 

Nichts Neues. Das österreichische Heer ist per se eine Mangelerscheinung. Immer schon. Als ich eingerückt war (1965), wurden wir am StG 58 ausgebildet. Es durften aber (aus Sparsamkeitsgründen) nur 8 (in Worten acht) Schuß verschossen werden. Lächerlich, fahrlässig und eine Schande obendrein. Natürlich konnte ich besser schießen als alle dort Anwesenden, war aber nicht gefragt.

Ging aber schon zu Kaisers Zeiten nicht anders. Zuviel zum Sterben und zuwenig, um vernünftig bestehen zu können. Immerhin wurden einige Kriege, darunter auch der erste Weltkrieg verloren. Auch egal.

Jetzt hat unser sogenannter Fach-Verteidigungsminister, der sein Handwerk im Büro des obersten Bundesheergegners gelernt hat, verkündet, daß man die Leistungsschau am 26. 10. heuer nicht abhalten könne. Kein Geld. Inzwischen scheint man was gefunden zu haben, wo weiß man zwar nicht, aber die Schau kann, wie beschämt verkündet, doch noch stattfinden.

Dabei gäbe es Geld zu Hauf. Allein, was man den unberechtigt hier Aufhältigen in den Rachen oder sonstwohin stopft, damit könnte man dem Bundesheer eine sorglose Zukunft bereiten. Will man aber nicht. Denn die Zugewanderten sind heilig und unantastbar, das Bundesheer ist aber der letzte Dreck. So schaut es aus für mich. Aber nicht nur für mich.