Politik

Haut die Nazis!

Haut die Nazis!

 

In den Dreißiger Jahren recht sinnvoll. Da hauten die Kommunisten die Nazis und die Nazis die Kommunisten. Als die Nazis dann die Macht ergriffen, war das vorbei. Da wurden nur mehr die Nicht-Nazis gehaut und in die KZs verfrachtet, wo man sie meistens umgebracht hat. 1945 war es auch damit vorbei und dann gab es keine Nazis mehr und der Rest davon stand vor Gericht.

Und es gibt auch heute keine Nazis mehr, das existiert nur mehr in der Phantasie der Guten und der Linken, die gar nicht mehr wissen, was Nazis sind und sie auch nicht erlebt haben oder die selber welche sind . Dieses Konstrukt aber lebt noch in der Gedankenwelt derjenigen, die gern andere hauen, die nicht ihrer Meinung sind oder vielleicht gar keine Meinung haben, weil sie sich inzwischen schon fürchten, eine Meinung zu haben, eine Meinung für die man heutzutage eine auf den Schädel kriegen kann.

Der Beifall, der diesen Schlägern zuteil wird, kommt aus vielen Bereichen. Wer ein Guter ist, hat die Legitimation dafür und es scheint so zu sein, daß es in jeder Gesellschaft jemanden geben muß, der jemanden auf den Schädel hauen kann und der das auch ungestraft t machen kann.

Bei den Nazis waren es die Frauen, die ihnen zugejubelt haben und die gerne ein Kind vom Führer gehabt hätten. Auch heute scheint diese Entwicklung denjenigen recht zu geben, die der Ansicht sind, daß in dieser politischen Umgebung die Weiber immer die Führungsrolle übernehmen.

Denn schon hört man Stimmen, die gelbe Sterne für die „Nazis“ fordern, die Gewalt gegen diese Gruppen sehen möchten und für die Forderung nach den straßenwaschenden „Nazis“ fehlt nicht mehr viel. Und wieder tun sich hier die Weiber hervor und was Schiller einst über die Weiber, die zu Hyänen werden geschrieben hat, droht schreckliche Wirklichkeit zu werden. Ist es schon, wenn man es genau nimmt.

Es scheint aber heute so zu sein, daß man keine KZS mehr braucht. Derzeit genügt noch der bürgerliche Tod, den man den sogenannten Nazis bereiten kann. KZs braucht man nicht. Noch nicht.