Politik

Ein Bürgermeister im Nadelstreif

Ein Bürgermeister im Nadelstreif

 

Daran erinnert sich wahrscheinlich keiner mehr. Das war nämlich der Bruno Marek, übrigens ein Klient von mir und ein begeisterter Jäger obendrein. Er hat mich sehr geschätzt und ich ihn auch, vor allem deswegen, weil er einfach zu sich und zu seiner Person gestanden ist und gar kein wirklicher Sozi war sondern ein recht feiner Mann, der auch seine Jagdleidenschaft nicht versteckt und schon gar nicht verleugnet hat, wie es heute der Brauch ist.

Denn auch Androsch ist ein Jäger, sagt es aber nicht, auch Streicher ist ein Jäger, sagt es aber nicht und viele andere sind auch Jäger, keiner von den Roten aber bekennt sich dazu. Heuchler und Feiglinge allesamt.

Also solche Bürgermeister und solche Jäger hat es auch gegeben und das hat damals auch der SPÖ keineswegs geschadet sondern es hat immerhin dazu gelangt, daß die SPÖ damals immer die Mehrheit in Wien hatte und sie mit niemanden teilen mußte, vor allem nicht mit den Grünen, die eine wahre Pest für Wien gewesen sind und es auch immer noch sind.

Aber die Zeit ist vorbei. Häupl war wenigstens noch witzig und über seine Meldung von seinem 22-Stunden-Tag lache ich heute noch, wenn ich mich daran erinnere.

Zum Lachen gibt es aber schon lange nichts mehr in Wien und wo jetzt die NEOS auch noch ihr Unwesen treiben, ist jedem das Lachen endgültig eingefroren.

Wir haben nämlich jetzt den Ludwig und was der so von sich gibt, ist nicht nur blöd sondern auch falsch und sinnlos obendrein. Gescheiter aber wird der nicht mehr, das kann man sich abschminken. Aber wurscht, die SPÖler werden das weiter fressen und am politischen Horizont zeigt sich schon der Blümel, den aber fressen wahrscheinlich nicht einmal die ÖVPler. Wir werden sehen.