Politik

Und wer rettet die FPÖ?

Und wer rettet die FPÖ?

 

Vermutlich gar keiner. Der Absturz geht weiter und hat in der Steiermark seine Fortsetzung gefunden, die Fortsetzung einer Entwicklung, die sich in Vorarlberg bereits gezeigt hat.

Wohin sind die Wähler gewandert? Die meisten zu den Schwarzen und noch mehr sind einfach zu Hause geblieben. Sie wollen nicht mehr. Sie wollen jene nicht mehr wählen, die schwach, unintelligent, ungebildet und feige sind. Solche Leute wählt man nicht, wählt sie nicht mehr und wenn man sie früher einmal gewählt hätte, geniert man sich heute dafür.

Daß es eine Partei schwer hat, die dauernd angegriffen wird, wo Skandale erfunden und aus dem Hut gezaubert werden, wo sogar ein paar Goldbarren für Kampagnen herhalten müssen, wo man Liederbücher findet und über Ratten gedichtet worden sein soll, so eine Partei mag es schwer haben, eine Ausrede aber ist das nicht. Denn so ist Politik. Das muß man doch sehen, kontern und dagegen was machen und wenn es nicht anders geht, dann witzig und schlagfertig sein.

Ich will hier nicht den Rabbi spielen, der keine Vorschläge mehr hat, weil eben keine Hühner mehr da sind für die sie gedacht gewesen wären. Ich will schon deshalb nicht den Rabbi spielen, weil es ja eines Wunderrabbis bedürfte, der aber weit und breit nicht zu sehen ist. Übrigens: ein gescheiter Jud wär nicht schlecht, sie haben aber keinen.

Ratschläge gäbe es genug. Aber diese Ratschläge muß man auch hören und wenn es geht, versuchen sie zu befolgen. Aber daran hapert es. Ich kenne derzeit keinen in der FPÖ, der genug Mut, Witz, Eloquenz und festes Auftreten, anders gesagt: Mut besitzt, die FPÖ aus dem Dreck zu ziehen, in den sie sich selbst hineingeritten hat. Strache ist es nicht, Hofer ist es nicht und Vilimsky leider auch nicht.

Und eines noch: Mit der Klimarettung wird es auch nichts, denn das ist nur was für dumme, junge, grüne Mäderln und die werden die FPÖ ohnehin nie wählen. Sollte man endlich begreifen.