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Hitlerjunge - aber freiwillig

Niemand wurde gezwungen, Hitlerjunge zu werden. Ich selber war ja zu jung  - aber wer weiß. Hitlerjunge wurde man freiwillig.

Auch das Impfen gegen Corona soll angeblich freiwillig sein. Sagt der Basti und der Anschober auch.

Wir werden ja sehen, wie das ablaufen wird. Auch zur SS konnte man anfangs nur freiwillig, zum Schluß dann eben nicht mehr. Die Entwicklung war halt so und wer weiß heute schon wie sich das entwickeln wird.

Wir haben derzeit eine lügenhafte Regierung und das, was sie uns so erzählen, ist von vorn bis hinten gelogen. Das Schicksal der "Freiwilligkeit" kann man sich also ausmalen.

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Jagd

Das Blei, das Gift, die Umwelt und die Jäger

Das Blei, das Gift, die Umwelt und die Jäger

 

Die EU liebt die Jäger nicht. Das ist klar, nur die Jäger wissen das immer noch nicht. Sie verstehen nichts. Denn: es paßt hier alles nicht und zwar schon, seitdem Österreich der EU beigetreten ist. Die EU hat nie zu Österreich gepaßt und die Vorteile, die man uns für die Wirtschaft und freien Geld- und Personenverkehr versprochen hat, konnten die Nachteile, die wir uns mit der EU eingehandelt haben, nie aufwiegen.

Alles ist unter die Räder gekommen. Die Wirtschaft, das Waffenrecht und auch die Jäger.

Aus gutem Grund haben wir bei der Jagd eine föderalistische Struktur. Jedes Bundesland hat ein eigenes Jagdrecht, ein eigenes Jagdgesetz. Das mag für manche nicht recht verständlich sein, hat aber seinen guten Grund und hat auch heute immer noch seinen guten Grund.

Und jetzt kommt die EU daher. Erläßt brutal Richtlinien, die für die Jagd hier bei uns große Bedeutung haben, die aber für unsere regionalen Bedürfnisse schädlich sind. Was für Europa im Gesamten gut und richtig sein mag - wobei man aber nicht weiß, ob das wirklich gut und richtig ist - bedeutet das für unsere Jagd große und in der Hauptsache sinnlose und schädliche Regelungen.

Das Traurige dabei: Unsere jagdlichen Vertreter machen aber nichts dagegen, haben auch nie etwas dagegen gemacht, sondern alles brav abgenickt, was im heiligen Brüssel beschlossen worden ist. Warum wir die also um teures Geld in der EU sitzen haben, ist nicht klar. Gut, manchmal stehen die traurigen Ergebnisse in den Jagdzeitschriften, das war‘s aber dann schon.

Nur – so leicht kann man unsere heimische Jagd doch nicht umbringen. Die hat nämlich eine tief in der Bevölkerung verwurzelte Tradition. Und mögen unsere Jagdfunktionäre in den verschiedenen Bundesländern noch so dumm und ahnungslos sein, die Jäger dort haben wie es scheint, immer noch entsprechendes Vertrauen zu diesen Figuren und das hält die Strukturen noch einigermaßen aufrecht.

Man kann also feststellen, daß der Kampf der EU gegen die Jäger noch nicht wirklich den von der Brüssler Bürokratie gewünschten Erfolg erzielt hat.

Aber jetzt hat man wie es scheint, ein Mittel gefunden, um der Jagd und dem Sportschießen auch gleich mit dazu, den Garaus machen zu können: das ist das giftige Blei.

Blei ist giftig. Richtig. Aber nicht sehr und sterben wird man nur dann daran, wenn man ein entsprechendes Geschoß ins Gehirn bekommt. Tatsächlich essen wird das keiner und soviel, daß man davon krank wird, bringt ohnehin niemand hinunter.

Ich selber habe jahrelang ganz intensiv mit Blei gearbeitet. Ich bin nämlich gelernter Schriftsetzer und das bedeutete: Bleisatz mehr als vier Jahre. Täglich Kontakt mit dem Bleisatz, täglich Bleidämpfe von der Linotype. Man hat sich aber nicht vergiftet, wenn man sich brav die Hände gewaschen hat vor dem Essen. Und mein „Kollege“ Franz Jonas ist sogar Bundespräsident geworden, hat sich als Schriftsetzer also nicht vergiftet gehabt.

Noch etwas: Was das Blei, der Bleisatz für unsere Kultur bedeutet, ist heute wie es scheint, längst vergessen. Wer liest denn heute schon Gedrucktes? Aber ohne das Blei, die beweglichen Lettern aus Blei, hätte es die Erfindung Gutenbergs nicht gegeben und was es sonst alles nicht gegeben hätte, kann man sich nicht gar ausmalen. Nachdenken würde sich lohnen, macht aber heute kaum mehr jemand.

Blei ist also ein recht praktisches Metall. Unübertroffen. Es ist ganz leicht formbar, hat einen niedrigen Schmelzpunkt und es ist schwer, eignet sich also hervorragend als Geschoßmaterial. Das wußten übrigens schon die antiken Schleuderer von den Balearen, die gerne Bleigeschosse (Schleuderblei) verwendeten.

Noch was: die Verwendung von Blei als Wasserleitungsrohre hat vor dem Plastik als Leitungsmaterial dominiert und war vor allem in Wien Tradition. Ich habe daher Zeit meines Lebens also Wasser aus den Bleirohren getrunken und lebe immer noch. Viele andere meines Alters auch.

Und immer schon seit der Erfindung des Schießpulvers wurde mit Blei geschossen. Das ideale Material dazu, was Besseres ist noch nicht erfunden worden. Pulver und Blei - nicht wegzudenken aus der Jagd und aus dem Krieg.

Gerade das stört die EU aber ungemein. Und wenn die EU schon die Kriege nicht abschaffen kann, gar nicht wirklich abschaffen will und die Polizei immer noch recht dringend braucht, wenn die Bevölkerung einmal nicht brav folgen sollte – gegen das Sportschießen und gegen die Jagd kann man immer vorgehen, das macht sich vor allem in den Medien recht gut.

Da kommt eine recht fragwürdige Studie aus den USA ganz recht. Es sollen nämlich in einem ganz bestimmten Gebiet Wasservögel Bleischrote aufgenommen haben. Diesen, also den Gänsen oder Enten hat das freilich nicht geschadet, wohl aber angeblich den Adlern, die solche Gänse gefressen haben, die haben nämlich ein anderes Verdauungssystem.

Schlußfolgerung: Blei ist schädlich und bringt Adler um. Weitere Schlußfolgerung: Bleischrot muß verboten werden. Das Geschoß-Blei gleich mit dazu. Die sogenannte Studie geistert seither durch alle Medien und auch in den Hirnen der EU-Funktionäre und solcher die das immer werden wollen und eine gewisse Sucht verspüren, sich zu profilieren.

Ein Teil des sich daraus anbietenden Wahnsinns ist bereits durchgesetzt. Verbote von Bleischrot in Feuchtgebieten sind durch und weitere Verbote für Bleimunition in Sicht. Damit kann man recht bequem und ohne viel Widerspruch das Sportschießen und auch die Jagd umbringen. Die EU hat ihre Aufgabe voll und ohne besondere Gegenwehr der Jäger erledigt. Die Jäger und die jagdlichen Funktionäre haben versagt und nichts gemacht, können sich aber ruhig zurücklehnen – eine Schuld kann man ihnen jetzt wirklich nicht anhängen. Denn das Gift und die Umwelt haben die Arbeit bereits perfekt erledigt. Weidmannsheil!

Kommentare   

+1 #6 Gustav 2020-10-26 14:01
Die Diskussion über das Blei als Projektil scheint mir gewissen Leuten von Boshaftigkeit und bei Anderen wieder von urbanen Legenden geprägt zu sein. Erstere wollen eben alles bezüglich Waffen verbieten, der Rest scheint mir wie bei den Schalldämpfern, eher Hollywood Actionfilmen zu vertrauen. Wie immer entscheiden am Ende Leute über eine Sache, die davon überhaupt nichts verstehen. Durch diese "Bürokraten-Kompetenz" wird viel kaputt gemacht und der Unmut unter den Leuten steigt und steigt verständlicherweise.

Der Krug der EU geht nicht so lange bis zum Brunnen, bis er bricht, es wird ständig eine kleine oder manchmal auch größere Ecke heraus gebrochen. Am Ende aber, bleiben nur die Scherben über. Es wird Zeit das Projekt EU zu beenden, noch geht es ohne größere Konflikte.
+2 #5 aurum 2020-10-26 09:42
Eine einfache Lösung:
EU wg
Brüssel weg
Ökotrottel weg

Spaß beiseite: Daß über das Bleiverbot die Munition extrem verteuerr werden soll, war mir von Anfang an klar.
Man erkennt die Absicht und ist verstimmt.
+2 #4 Rabenvieh 2020-10-26 07:49
Es ist ein Vehikel um die verhaßten Waffen wegzubekommen. Wenn keine Munition produziert werden darf, kann auch keine mehr gekauft werden. Damit sind Waffen für die Zukunft nutzlos
+3 #3 Michael Heise 2020-10-25 21:51
Nach der Strohhalm- weg Richtlinie, muss jetzt eben die Blei- weg Richtlinie her. Mit der Alles- weg Richtlinie, wirds vorerst nix = Dann haben diese Blockflöten nämlich nix mehr zu tun! ;-)
+3 #2 Tecumseh 2020-10-25 17:30
zitiere Rudolf Moser:
"... auch aus Bleirohren Wasser getrunken und lebe auch noch - jetzt sind wir schon zwei, lieber Georg.


Nein 3! Auch ich habe Jahrzehnte Wasser aus den Bleirohren getrunken und habe den 78er auch schon hinter mir! Und mit uns ist es Unmengen Anderer auch so ergangen!
Und zu dem übrigen Beitrag, lieber Doktor und dem Kommentar des Herrn Moser, ICH STEHE HINTER JEDEM WORT von Euch!!!!
+4 #1 Rudolf Moser 2020-10-25 16:51
Warum Österreich der EU beigetreten ist war mir immer schleierhaft. "Neutral nach Schweizer Vorbild" - na ist die Schweiz der EU beigetreten? Dafür wir und neutral sind wir auch nicht, natürlich nicht, denn die Rußlandsanktionen haben unserer Wirtschaft Milliardenverluste eingebracht.

Und das Blei? In der Graphischen habe ich auch noch ohne Computer die "Schwarze Kunst" erlernt, auch aus Bleirohren Wasser getrunken und lebe auch noch - jetzt sind wir schon zwei, lieber Georg.

Aber Geschoße sollten schon verboten werden, nämlich Uranmunition, nur - .die das verwenden, die lassen sich nichts verbieten, nur die EU Untertanen.

Vielleicht gibts aber eh bald keine Jagd mehr, denn das Wildfleisch kommt bei uns aus der Gehegehaltung und vielleicht will man frei lebende Tiere ohnehin ausrotten - damits keinen Wildwechsel mehr gibt und die Natur unghindert zubetoniert werden kann. Die Kinder können ja jetzt schon manche Tiere nur mehr im Zoo bestaunen

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