Justiz

Das Justizklavier – eine prophetische Geschichte von Roda Roda

Das Justizklavier – eine prophetische Geschichte von Roda Roda

 

Roda Roda war ein großer Satiriker, er war aber auch manchmal ein Prophet der Sonderklasse, allerdings immer ironisch. „Pan Rimanskis Linienlicht“ zum Beispiel ist eine solche Geschichte, die den Laser – ohne es technisch wirklich zu erfassen – vorausgeahnt hat.

Aber jetzt haben wir eine Justizministerin und – sei sie eine Mohammedanerin oder nicht – jedenfalls kommt sie vom Balkan, aus Bosnien, woher sie nach Österreich von einem Krieg, den es aber gar nicht so wirklich gab, hierher geflüchtet ist, wo ihr jetzt eine fulminante politische Karriere bevorsteht. Basis für die Karriere ist nebst dem Jus-Studium aber vor allem der sogenannte Migrationshintergrund und auch andere Hintergründe, wobei aber auch das weibliche Geschlecht im Vordergrund steht, sonst wäre sie das wohl nicht geworden. Da jetzt in Bosnien Frieden ist, könnte sie ja auch wieder „zurückflüchten“, wird aber nicht sein.

Und dazu jetzt die Roda Roda- Geschichte vom Justizklavier, die gerade hier und im besonderen recht gut hereinpaßt, weil sie ja am Balkan spielt:

Also kurz gesagt, geht das so:

Zu einem balkanesischen Diktator kommt ein Erfinder, der ihm eine seiner Erfindungen vorstellen möchte: das Justizklavier. Das funktioniert so – der Computer war ja noch nicht erfunden - das Klavier hat Tasten und auf jeder steht ein Delikt, also Mord, Totschlag, Raub, Einbruch und so weiter. Das sind die weißen. Und auf den schwarzen stehen Entschuldigungs- oder Milderungsgründe, wie etwa: Minderjährig, geisteskrank, besoffen oder ähnliches. Je nachdem, welche Tasten gedrückt werden, kommt ein fertiges Urteil heraus.

Der Diktator ist begeistert und erwägt den Ankauf. Aber er hat einen Vorschlag: Bei jedem Klavier gäbe es doch zwei Pedale: eines zur Dämpfung und ein anderes „forte“ zur Verstärkung. Das solle man noch vorsehen. Und auf dem mit der Dämpfung steht: „Regierung“ und auf dem mit „Forte“ steht dann „Opposition“. Gekauft.

So Roda Roda, der sich am Balkan sehr gut ausgekannt hat.

Nun, ein solches Klavier brauchen wir natürlich nicht mehr, im Zeitalter des Computers hat sich das erübrigt. Aber die beiden Pedale sind immer noch wichtig und nützlich im Justizministerium. Und auf welchem Pedal „Islam“ draufstehen wird, brauche ich wohl nicht mehr zu erläutern. Wir haben ja jetzt die Zadic.