Justiz

Der Tod einer Richterin

Der Tod einer Richterin

 

Fand in den USA statt. Normalerweise nicht interessant hier bei uns. Aber immerhin: Sie war vom Obersten Gerichtshof, hatte also auch eine politische Bedeutung. Der „Kurier“ nennt sie eine liberale Justiz-Ikone und hier haben wir auch den Grund für die Aufmerksamkeit, die das bei uns findet.

Die Verstorbene hatte auch deutlich verkündet, sie wolle so lange leben, um zu verhindern, daß Trump nach ihrem Tod einen konservativen Richter ernennen könne. Also Platzhalterin am Totenbett gegen Trump. Mißglückt, werte Dame.

Wir wissen, welche Bedeutung die Bezeichnung „liberal“ in den USA hat. Liberal heißt nämlich tatsächlich „linksfaschistisch“ und das ist natürlich auch der Grund, warum man unbedingt diese Richterin im Supreme Court behalten wollte, auch wenn sie bereits am Totenbett lag. Lediglich der der mögliche Nachfolger – von Trump ausgesucht – mußte verhindert werden.

So geht also Politik, so geht Richterbesetzung und so geht Berichterstattung in den österreichischen Medien.

Man kann auch davon ausgehen, daß die Verstorbene zudem eine „glühende“ Gegnerin des legalen Waffenbesitzes gewesen ist. Liberale sind das normalerweise, Juden in diesen Positionen sind das auch normalerweise, man sehe nur auf die demokratischen Politiker wie etwa Schumer.

Es ist natürlich bedauerlich, daß hier der Tod Regie geführt hat. Aber die Rechnung der Richterin Bader Ginsburg ist nicht aufgegangen. Auch wenn das der „Kurier“ so bedauert.

P.S.: Wenn die linksliberale Bader Ginsburg im Alter von 87 noch immer nicht draufgekommen sein sollte, daß der von ihr so verehrte Kommunismus nicht wirklich die Politik ist, die man unterstützen darf, wenn man ein anständiger Mensch ist, ist das bedauerlich und läßt die Frage offen , wie vielleicht ihre Urteile ausgesehen haben.