Politik

Erinnerungen an diverse Minister

Erinnerungen an diverse Minister

 

Nach der blamablen Aufführung unseres derzeitigen Innenministers kommen mir Erinnerungen. Erinnerungen an längst verwichene Minister auf diesem Posten. Seit Einem und Schlögl habe ich alle kennen- und auch verachten gelernt. Aber wie sehr ich den Karl Schlögl schätzen gelernt habe, wurde schon geschildert.

Beginnen wir daher mit dem Minister Strasser. Nicht nur, daß er strafrechtlich verurteilt worden ist, immerhin; er hat die legalen Waffenbesitzer betrogen und getäuscht. Die von ihm zugesicherten Erleichterungen hat er heimtückisch hintertrieben. Da er aber seine möglicherweise ohnehin gerechte Strafe bekommen hat, sei über seine Tätigkeit im Innenministerium der gnädige Mantel des Schweigens gebreitet.

Seit Strasser war aber das BMI fast immer in der Herrschaft der ÖVP und das war nicht erfreulich. Nicht für die Sicherheit Österreichs und nicht für die berechtigten Wünsche der legalen Waffenbesitzer. Die ÖVP hat nie an sie gedacht. Der Ruf der ÖVP als österreichische Verräterpartei ist hier begründet und bestätigt worden.

Was von seinem Nachfolger Plasser zu halten ist, sieht man bei seiner Aufführung als Landeshauptmann in Tirol. Tiroler allein genügt mir hier nicht und eine treue Begleiterin aus der grünen Ecke hilft vielleicht ihm nicht aber uns. Als Innenminister ein inhaltsloser Schwätzer und außer einer nützlichen Verordnung betreffend die Teilmantel-Hohlspitzgeschoße ist von ihm nichts Erinnerungswertes geblieben.

Lise Prokop war sicher eine gute Leichtathletin, ist aber viel zu früh verstorben, konnte daher auch keinen wirklichen Schaden anrichten.

Maria Fekter war zwar eine Juristin, vom Waffenrecht hatte sie aber keine Ahnung, es blieb daher alles so, wie gewesen. Schlecht und gar nicht recht und von der Gefahr, die aus Brüssel zu erwarten war, hatte sie keinen Begriff.

Dann kam die wirklich katastrophale Mikl-Leitner. In ihre Zeit fällt nicht nur die Zweite EU-Richtlinie, schlecht umgesetzt, aber vor allem hat sie die „Flüchtlings-Invasion“ zu verantworten. Die bestürzenden Bilder von den hereinströmenden, unkontrollierten Massen an Rechtsbrechern kann man sich immer noch ansehen – wenn man es aushält.

Sobotka als Innenminister schließt vor dem FPÖ-Kickl die Reihen der ÖVP-Innenminister ab. Am Dirigentenpult  ist er wahrscheinlich besser als auf dem Posten des Innenministers und wer ihn als Leiter eines recht seltsamen Untersuchungsausschusses schon erlebt hat, wird lange nachdenken müssen, wo dieser Kerl besser ausgehoben wäre als dort, wo er höchstens musikalischen Schaden anrichten kann.

Ob uns der Nehammer erhalten bleiben wird, das weiß ich nicht. Für unser Österreich sollte er so bald wie möglich verschwinden. Wohin aber, das weiß ich auch nicht. Ich will ja niemanden den Nehammer antun. Der wäre ja überall fehl am Platz.