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Alles Gute zum Geburtstag!

Darf man das heute wünschen? Ich schon. Ich habe nämlich einen guten Freund, der tatsächlich heute Geburtstag hat. Daher wünsche ich ihm wirklich alles Gute, Glück und Gesundheit.

Ich werde auch heute abend mit ihm ein Geburtstagsessen verzehren. Übrigens: Eiernockerln mag ich nicht. Ist mir zu vegetarisch

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Waffenrecht Österreich

Vom Umgang mit gefährlichen Gegenständen

Vom Umgang mit gefährlichen Gegenständen

 

Was ist so ein „gefährlicher Gegenstand“ ist, das kommt auf die Kultur, auf die Gesellschaft an. Es gibt hier ganz entscheidende, historische und auch gesetzlich gewachsene Unterschiede.

Ganz besonders deutlich wird das, wenn man die gesetzliche Situation in den USA und in Europa betrachtet. Dort - ein verfassungsmäßig garantiertes Recht auf den Besitz und das Tragen von Waffen aller Art, also eine freie Gesellschaft - hier in Europa ständig wechselnde und immer mehr verschärfende Bestimmungen und Einschränkungen des privaten Waffenbesitzes.

Die Frage der Gefährlichkeit eines Gegenstandes, einer Waffe stellt sich nicht. Denn was ist schon „gefährlich“? Eine Waffe? Wohl nicht. Mit allem, mit jedem Werkzeug kann man einen Menschen umbringen. Wir sehen das täglich, die Mohammedaner machen uns das ständig vor. Vorläufig noch ganz ohne Schußwaffen. Kann aber noch kommen. Charlie Hebdo und Bataclan haben das deutlich gezeigt. Und die Beschaffung von solchen Schußwaffen (die meistens streng verbotene Kriegswaffen sind) ist auch in unseren Ländern mit vermeintlich so strengen Waffengesetzen noch nie ein Problem gewesen. Seit wann kümmert einen Mörder ein Waffengesetz? Seit wann werden sogenannte „Einreisende“ kontrolliert? Die kommen doch wann sie wollen. Kontrolliert wird ja keiner.

Also - wie das jeweilige Gesetz mit der „Gefährlichkeit“ eines Gegenstandes umgeht, ist oft recht seltsam und kann nicht nachvollzogen werden.

So darf man etwa ganz ohne Genehmigung und ganz ohne Prüfung ein Auto mit ein paar hundert PS und einer Höchstgeschwindigkeit um die 300 St/Km kaufen- wenn man das Geld dazu hat. Fahren darf man zwar nicht damit, soferne man keinen Führerschein besitzt, aber in die Garage stellen darf man das wohl, man muß ja nicht einmal großjährig sein. Und wer fahren will, fährt auch ohne Führerschein. Da stört sich keiner daran.

Anders bei den Schußwaffen. Hier in Österreich ist das so:

Unter 18 Jahren (die Großjährigkeit - man versteht) geht da nichts. Und bei Waffen der Kat B muß man sogar 21 sein und entweder eine Jagdkarte haben oder einen Psychotest machen und einen Waffenführerschein obendrein.

Trotzdem: In Österreich ist das immer noch recht liberal. Wer die Voraussetzungen wie oben geschildert, erbringt und noch dazu erklärt, die gewünschte Waffe für Zwecke der Selbstverteidigung „bereithalten“ zu wollen, der hat ein Recht darauf, eine solche Waffe zu erwerben. Die Deutschen beneiden uns bis heute um dieses Recht, das bis heute niemand anzutasten gewagt hat. Bei den deutschen Trotteln gibt es ja das nicht. Selber schuld.

Allerdings: Besitzen und „haben“ allein hilft noch nicht besonders viel. Wehren darf man sich mit dieser Waffe daher nur in den eigenen vier Wänden oder auf seinem „umfriedeten“ Grundstück. Das kann ausreichen, wenn der Einbrecher kommt, aber der muß erst ins Haus kommen.

Zum „Führen“ (wie das Bei-Sich-Haben einer solchen Verteidigungswaffe bei uns heißt) reicht das aber nicht. Denn dafür braucht man einen sogenannten „Waffenpaß“, den man aber derzeit bei uns nicht mehr bekommt. Man versuche das einmal - viel Vergnügen dabei!

Über diesen Waffenpaß ist von mir schon sehr viel geschrieben worden, ich kann mir das daher ersparen. Hier regiert die sogenannte „Verwaltungspraxis“ und die ist immer bürgerfeindlicher und lebensfremder geworden. Was im Gesetz steht, ist den Behörden egal - kein Waffenpaß heißt die Parole, ausgegeben von Waffenbehörden, die sich vor der eigenen Courage mehr fürchten als vor dem mohammedanischen Kopfabschneider in der Kirche.

Tatsache ist, daß der § 22 Abs. 2, Ziffer 1 in der Praxis nicht mehr existiert. Die Berufung auf die dort enthaltenen Bestimmungen und auf den darin enthaltenen Bedarf wird von den Waffenbehörden nicht mehr zur Kenntnis genommen. Diese Bestimmung scheint einfach nicht mehr zu existieren und daher gibt es auch keinen Waffenpaß für „normale“ Menschen mehr. Nicht für Ärzte, nicht für Apotheker, nicht für Juristen, also Anwälte oder Richter. Die sollen alle bleiben, wo sie sind, die sollen auf den Staat vertrauen, daß er sie schützt. Selber schützen geht nicht, so will es unsere Behörde. Und ein Recht auf Schutz durch die zuständige Behörde gibt es nicht. Höchstens für hysterische Ministerinnen. So schaut‘s aus!

Nur die Jäger haben so etwas wie eine Alibi-Bestimmung erhalten, über die sie sich freuen, solange sie dumm genug sind, zu begreifen, was „rechtmäßige und tatsächliche Ausübung der Jagd“ in der Behördenpraxis wirklich bedeutet.

Liebe Freunde, das alles muß ein Ende haben. Diese Behördenwillkür, diese Verarschung der schutzsuchenden Bevölkerung, dieses Hohnlachen über die berechtigten Ängste der eigenen, der Staatsmacht blind vertrauenden Bürger, all das muß endlich ein Ende haben.

Die Bestimmungen über den Waffenpaß sind daher ersatzlos zu streichen. Wir wollen nicht mehr von der Gnade der ärmelschonertragenden Bürokraten abhängig sein.

Jeder, der das Recht besitzt, eine Waffe der Kat. B zu erwerben, der sich den Mühen des Psychotests, des Waffenführerscheins oder der Jagdprüfung unterzogen hat und daher eine WBK bekommen darf, darf die damit verbundene Waffe auch führen. Ganz einfach. Am Gesetz müßte dann gar nicht viel geändert werden. Geht leicht, meine Herrschaften!

Wer dazu Fragen hat, soll sich bei mir melden!

Kommentare   

+2 #9 Michael Heise 2020-11-09 09:05
Das Verbot von gefährlichen Gegenständen, dient dem Wohl des Volkes + der friedlebenden Bevölkerung! Denn: Die Partei, die Partei, die hat immer recht! Und Genossen es bleibe dabei...!

Das Verbot jedweden Handwerks, wo täglich mit gefährlichen Gegenständen herum hantiert wird, ist daher längst überfällig. Hier besteht gleichwohl dringender soz. Handlungsbedarf!!! :lol: 8)
+3 #8 Tecumseh 2020-11-08 22:09
zitiere LA-LE 69:

"...Auch ein Polizist der uns beschützt kann zum Täter werden. …"


Ja, da git's bereits Beispiele!
+3 #7 LA-LE 69 2020-11-08 22:04
zitiere Tecumseh:
Und wenn sich dann einer wehrt und wenn's nur mit den Zähnen ist, mehr hat er ja nicht zur Verfügung, stempelt man ihn noch zum Täter!

Auch ein Polizist der uns beschützt kann zum Täter werden.
Siehe Meldungen von ZARA und dem Kardinal.Nur mit Liebe gegenüber seinen Mördern,kann man Frieden schaffen.
+4 #6 Tecumseh 2020-11-08 21:24
Und wenn sich dann einer wehrt und wenn's nur mit den Zähnen ist, mehr hat er ja nicht zur Verfügung, stempelt man ihn noch zum Täter!
+3 #5 Philipp Ott 2020-11-08 20:58
Die zunehmende Gewalt in Österreich zeigt eines ganz deutlich: der politische Wille ist seit Jahrzehnten eisern und in Beton gegossen um den Bürger IMMER in die Opferrolle zu bringen! Daran gibt es keinen Zweifel! Der Bürger darf nicht die Mittel führen um sich in höchster Not zu wehren!

Der Bürger hat von oben verordnet und durchgesetzt IMMER wehrloses Opfer außerhalb seines Wohnbereichs zu sein!

Und wer sich den Kosten und Aufwand antut, Kurse und/oder Kampfsport, und/oder Schiesssport antut, Jagdgesetze und Notwehrrecht, Forstrecht, Fischereirecht, regelmäßig übt trainiert, Sicherheitskurse, Konfliktvermeidungskurse, oder sonst wie mit der Materie sich laufend auseinandersetzt, sich weiterbildet, auch der muss im Notfall mittelloses Opfer sein und kann sich bestenfalls auf seine Beine und Füße zum Rennen verlassen! Aber einen Waffenpass bekommt der nicht! Sei ein Opfer, Du Opfer unserer Gesetzgebung und Verordnungsdiktatur!
+2 #4 LA-LE 69 2020-11-08 20:00
zitiere Tecumseh:

Es zählt immer noch der Wille zur Tat, die Waffe ist nur ein Werkzeug und das findet sich, wenn der Wille da!
Aber das WOLLEN viele nicht begreifen!

Wenn es nicht einmal die"Überwacher"Begreifen!!!!!
Oder dürfen sie nicht?
https://www.krone.at/2271288
+3 #3 gk 2020-11-08 19:22
"Geht ganz leicht, meine Herrschaften!" Ginge, das wäre wohl die Form der Wahl - denn egal, was sich ändert, eines ist gewiss: Behörden fahren eine Einbahnregelung. Zurückgenommen wird nichts. Das beschriebene Ansinnen "zahlt nicht ein", wie der geneigte Politikerjargon dazu lautet. Und auch wenn oft mit Messern, Hacken, Eisenstangen oder den bloßen Händen getötet wird, so schreckt wohl die Tat, nicht aber das Instrument das berühmte Lieschen Müller oder die Oma Klawutte an der Wahlurne.

Waffen, ja die sind durch Berieselungseffekte aus Film und Theater (dort benutzt ja meist der Bösewicht solche), oder wohl meist durch die Verteufelungen in den Tagesmedien, das Böse an sich. Die Wählermasse kennt Waffen ja nur vom Hörensagen - eben, weil die so restriktiv von den Behörden behandelt werden. Und etwas Unbekanntes kann ganz leicht verteufelt werden. Die "Mechanik" ist immer dieselbe (CoVD!) und für unsere Regierenden bedeutet das: mission accomplished.
+3 #2 Tecumseh 2020-11-08 19:04
Ich erinnere an Adrienne Eckardt mit der Fleischmaschine und den diversen Kugelschreiber- und Strümpfe-Morde! Auch ein Büstenhalter mußte einmal herhalten! War das nicht der von den Seitenblicken-Damen so beliebte "Häfen-Poet"! Sofort ein ZWR für all diese Dinge!
Es zählt immer noch der Wille zur Tat, die Waffe ist nur ein Werkzeug und das findet sich, wenn der Wille da!
Aber das WOLLEN viele nicht begreifen!
+4 #1 Rudolf Moser 2020-11-08 18:47
1.323.666 Verkehrstote jährlich laut WHO - https://www.dw.com/de/who-weltweit-immer-mehr-verkehrstote/a-46624276
Das Auto ist eine fürchterliche Waffe - dagegen ist der Syrienkrieg eine Kuranstalt https://www.spiegel.de/politik/ausland/mehr-als-380-000-todesopfer-seit-beginn-des-syrienkonflikts-beobachtungsstelle-a-1303680.html
Trotzdem flüchtet kein Autofahrer an einen autofreien Ort: : https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_autofreier_Orte

Übrigens sind Kugelschreiber, Füllfedern ganz fürchterliche Waffen, besonders wenn sie Koranverse kalligraphieren - stechen kann man damit auch, vielleicht sollte man einen Füllfederpaß einführen - wird aber nichts bringen, wer schreibt heute schon noch mit edlen Schreibgeräten, ist auch nicht notwendig bei den wenigen noch lebenden Edelfedern!
Christian Ortner etwa: https://www.ortneronline.at/europa-kann-nicht-entscheiden-ob-es-krieg-gibt-sondern-nur-wann/
"Ich dich machen Krankenhaus" - das genügt heute.

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