Aktuelles

Alles Gute zum Geburtstag!

Darf man das heute wünschen? Ich schon. Ich habe nämlich einen guten Freund, der tatsächlich heute Geburtstag hat. Daher wünsche ich ihm wirklich alles Gute, Glück und Gesundheit.

Ich werde auch heute abend mit ihm ein Geburtstagsessen verzehren. Übrigens: Eiernockerln mag ich nicht. Ist mir zu vegetarisch

Suche

Newsletter

 

Um sich für den Newsletter anzumelden, schicken Sie bitte ein Mail mit dem Betreff „Anmelden“ an news@querschuesse.at.

 

Wer ist online?

Aktuell sind 95 Gäste und keine Mitglieder online

Waffenrecht Österreich

Die im Dunklen sieht man nicht

Die im Dunklen sieht man nicht

 

Im Waffenrecht gibt es zwei recht bemerkenswerte Gruppen von Waffenbesitzern: die legalen und die illegalen. Die legalen halten sich an die Gesetze, vor allem an die überflüssigen und schikanösen – das sind ja die meisten - und die anderen halten sich an gar nichts.

Zu den legalen gehören die Waffensammler, die Jäger und die Sportschützen, schließlich noch jene, die sich selber schützen wollen und die schon deshalb eine Waffe erwerben möchten und das auch dürfen.

Die Gesetze bei uns sind streng und recht schikanös. Die kleinsten Verstöße werden hart bestraft, die Waffenbehörden sind da recht unbarmherzig, legale und registrierte Waffen werden beschlagnahmt und einkassiert. Alles ist natürlich nicht nur gemeldet, sondern auch in einem Zentralen Waffenregister peinlich genau verzeichnet und elektronisch registriert. Fehler sollte hier der legale Waffenbesitzer besser nicht machen. Und alle fünf Jahre wird kontrolliert, damit alles gut eingesperrt ist.

Das meiste kommt natürlich von der EU. Ständig werden die Zügel angezogen und die Schrauben fester gedreht. Bekämpfung des Terrorismus heißt die Parole. Nützt zwar nichts, gefällt aber der Politik und den Medien.

Manches erfährt der legale Waffenbesitzer gar nicht; erst, wenn die Polizei vor der Tür steht und Einlaß begehrt, kommt er drauf, daß er möglicherweise was vergessen hat. Das Damoklesschwert hängt an einem recht dünnen Faden.

Wie aber schaut es bei den illegalen Waffenbesitzern aus?

Es passiert nix. Überhaupt nichts.

Schon bei der Einreise (oder soll man besser sagen, beim Eindringen in unser Land) wird nicht kontrolliert. Pässe gibt es nicht, Gepäck wird nicht angeschaut, wenn man wider Erwarten etwas findet, wird das diskret entsorgt, dem Besitzer passiert natürlich nichts. Kalaschnikows, Pistolen, auch Handgranaten werden durchgelassen. Jeder dieser „Schutzsuchenden“ ist wohl bewaffnet und wenn er selber noch nichts hat, kann er sich das Gewünschte schnell und vor allem ohne Bürokratie beschaffen. Handys haben ja alle mit. Der Terrorist des Vertrauens wartet auf den Anruf.

Weiter geht’s: Natürlich entfällt die in Abständen von fünf Jahren vorgeschriebene Kontrolle im häuslichen Bereich. Es ist ja nichts registriert, die Behörde weiß daher weder was von den Waffen oder von den Waffenlagern, weiß natürlich schon gar nichts von den verbotenen Waffen, von den Kriegswaffen, mit denen allenfalls Terrortaten verübt werden. Übrigens: Woher die Tatwaffe bei den jüngsten Morden stammt, hat bisher niemanden interessiert, den Herrn Innenminister schon gar nicht und die Waffenbehörden sind selbstverständlich völlig ahnungslos. Wie immer.

Wir erinnern uns noch an die Vorfälle auf der Donauinsel: die dort gefundenen Waffen (Kat A wohlgemerkt) wurden zwar einkassiert, den Besitzern aber ist bis heute nichts passiert. Den Waffenbehörden ist das, wie es scheint, völlig wurscht. Möglicherweise wurde ein Waffenverbot ausgesprochen, interessiert natürlich keinen.

Von den Messern oder anderen Mordwerkzeugen muß man erst gar nicht reden. Das so gefeierte „Waffenverbot an Bahnhöfen“, auf das manche depperte Politiker so stolz gewesen sind, ist ein trauriger Witz.

Wir haben also eine „gespaltene Gesellschaft“. Die einen, wie schon geschildert, für die gilt das strenge und ständig verschärfte Waffengesetz, das ja nur für die „Braven“ unter der Bevölkerung gemacht zu sein scheint.

Und für die anderen – die im Dunklen – für die gilt gar nichts. Die haben einen Freibrief. Einen Freibrief, ausgestellt von unseren Waffenbehörden, ausgestellt von der völlig verblödeten EU, ausgestellt von unseren Medien, die recht zufrieden zu sein scheinen mit der Panik, mit der sinnlosen Kontrolle und mit der gespaltenen Gesellschaft.

Weiter so, meine Herrschaften! Wie sagte schon Bert Brecht? Die im Dunklen sieht man nicht. Und wie mir scheint, will man sie auch gar nicht sehen.

Kommentare   

+1 #7 LA-LE 69 2020-12-18 13:20
zitiere Gustav:
Schließlich würde es potenziell vorrangig "neue" Österreicher betreffen, über die man nichts schlechtes in den Medien lesen will, weil ja sonst der politische Gegner, also die FPÖ, recht behalten würde.

Feigheit und Dummheit zum Nachteil des Landes. Leider nicht nur beim Thema Waffen so.

Den Nagel auf den Kopf getroffen.
Wehe Dir wenn Du der schwächere bist und Recht hast.
+3 #6 Michael Heise 2020-12-18 11:27
Da die Zahl der illegalen Waffen um das 10- 20fache höher liegt + durch die offenen Grenzen stetig steigt, bleibt die gemäße Gesetzgebung in D, wie in AT eine Farce + für die Futtertonne. Wie alles Andere auch...

Nach dem Zusammenbruch "verschwanden" von Geisterhand u.a. tausende AK (inkl. Hartkernmunition) aus Beständen der Westgruppe/ NVA. Gerne getauscht gegen "Braun" Elektrorasierer, VHS Videorecorder usw... Aber alles Schnee von gestern...

Es lohnt sich angesichts der Zustände daher nicht, darüber nachzudenken. Der ständige Betrug am Bürger, wird durch die kommenden Ereignisse ohnehin wieder eskalieren... Vor der Eskalation, wird aber auch die Schweiz vom EU Sozialismus gefressen werden! Hier ein gut gemachtes AK Video von einem der "Unseren":

https://youtu.be/O4JSkNLhT_g
+3 #5 Rudolf Moser 2020-12-18 09:09
zitiere LA-LE 69:
Dazu ein passender Artikel im Regierungsblatt.
https://www.krone.at/2300876


bei uns kann sich ja auch jeder legal so ein AK47 kaufen - das ist die gewünschte Bewaffnungsvariante:
https://www.4komma5.de/Kalashnikov-AK47-Co2-Luftgewehr-45-mm-BB-P18
+5 #4 Rudolf Moser 2020-12-18 09:03
Hier in der Schweiz registriere ich überall Schießstätten - denn - der Milizsoldat hat sein Sturmgewehr zuhause und MUSS währen der Milizübungen in seiner Freizeit Schießübungen absolvieren. Die Schweiz ist überhaupt ein tolles Land - solche Polittrottel wie bei uns sind hier undenkbar, denn jeder Politiker MUSS etwas geleistet haben, bevor er Volksvertreter wird. Auch so einen alten und teuren Begrüßaugust leistet man sich nicht, der BP wechselt jedes Jahr, ein Minister wirds - ganz einfach. Von Volksabstimmung und direkter Demokratie können wir nur träumen - hier muß man nicht im Dunkeln sein (die Strafen sind übrigens drakonisch) - der Schweizer ist offen für sein Tun und Handeln - das wurmt die EU - wir haben uns längst unterworfen - würden wir nur den Andreas Hofer so verehren wie hier der Wilhelm Tell Vorbild ist! Österreicher - wacht auf!
https://www.youtube.com/watch?v=O4sF0Cy2IkE
+4 #3 Gustav 2020-12-18 02:13
Die illegalen Waffen stammen vielfach aus dem Balkankonflikten, wurden mitgebracht oder sind leicht über die Grenze zu bringen. Gibt da sicher auch noch andere Quellen, so gut kenne ich mich da zum Glück nicht aus.

Es kann nur politischer Wille oder vielleicht auch Angst sein, die davon abhält hier tätig zu werden. Schließlich würde es potenziell vorrangig "neue" Österreicher betreffen, über die man nichts schlechtes in den Medien lesen will, weil ja sonst der politische Gegner, also die FPÖ, recht behalten würde.

Feigheit und Dummheit zum Nachteil des Landes. Leider nicht nur beim Thema Waffen so.
+4 #2 LA-LE 69 2020-12-17 22:51
Dazu ein passender Artikel im Regierungsblatt.
https://www.krone.at/2300876
+4 #1 LA-LE 69 2020-12-17 22:29
Geschätzter Dr.Zakrajsek.
Glauben Sie wirklich,das an Schnüren hängende Marionetten ihren Artikel verstehen oder begreifen?Sie Tanzen alle nur nach den Vorgaben der"Puppenspieler".
https://www.kla.tv/17746?autoplay=true

Um zu kommentieren, bitte anmelden.