Geschichte

Der zweite Donnerstag von Scheibbs

Der zweite Donnerstag von Scheibbs

 

Den werden wohl nicht mehr viele kennen. Die Älteren vielleicht und die, welche seinerzeit den Herzmanovsky gelesen haben. Die aber sterben schön langsam aus.

Wie schon angedeutet, hat der Herzmanovsky eine schöne Geschichte über diesen zweiten Donnerstag geschrieben, wo es darum geht, daß sich alle damals berufenen Wissenschaftler über die Folgen eines solchen zweiten Donnerstags in äußerst gelehrsamen Abhandlung die Köpfe darüber zerbrochen haben, was wohl geschähe, würde man den Scheibbsern einen zweiten Donnerstag gestatten. War aber literarisch im Barock. Schließlich hat sich aber die ganze Sache als Mißverständnis herausgestellt.

Eine prophetische Parallele zu der heutigen weitgehenden, schwer verblödeten Spekulation über Corona und seine Folgen ist nicht zu verleugnen.

Und da sind wir schon beim Thema:

Da haben völlig vertrottelte Politiker sich (und uns) darüber Gedanken gemacht, ob man nicht den Bezirk Scheibbs, wie Corona befiehlt, einfach zusperren könnte – Inzidenzwert oder was auch immer. Irgendein Bezirkshauptmann aber, der sich anscheinend noch einen Rest gesunden Menschenverstandes bewahrt hat, ist darauf nicht eingestiegen. Aber der Teufel – der Coronateufel – schläft nicht und so hat die „Krone“ schon in Aussicht gestellt, es „könne eng werden“ und mit dem Zusperren des Bezirks Scheibbs werde sicher irgendwann die Menschheit gerettet werden können.

Aber inzwischen ist Braunau auch schon gesperrt worden. Aber wenn man weiß, wer dort einmal geboren worden ist, kann man nur sagen: „Geschieht ihnen recht.“

„Heil Corona!“ kann man da nur sagen. Und was anderes auch.